(ots) - 14. Dezember 2010 - Die gute Nachricht vorweg:
Selbst aus den chaotischsten Kindern entwickeln sich in der Regel
sozialverträglich ordentliche Erwachsene. Die schlechte Nachricht:
Ihr Zimmer selbstständig aufräumen können viele erst nach der
Grundschulzeit...
In der aktuellen Ausgabe (ab morgen im Handel) berichtet die
Zeitschrift ELTERN unter Einbeziehung des neuesten Stands der
Forschung über das leidige Streitthema "Aufräumen" und rät Eltern
dazu, es insgesamt gelassener und sportlicher zu sehen. Zum Beispiel
bei den Einjährigen: Was ein Erwachsener spielt, das spielt ein
einjähriges Kind mit Begeisterung mit. Wenn Mama Bauklötze in eine
Kiste wirft, tut das auch das Einjährige, um sie gleich darauf mit
dem gleichen Enthusiasmus wieder auszuleeren. Schimpfen hilft da
nichts, es bremst das Kind nur in seinem natürlichen Forscherdrang.
Mama sollte sich "cool" fragen: Wer macht das Rennen? Der große Ein-
oder der kleine Ausräumer?
Zweijährige können dagegen geradezu penetrant ordentlich sein,
denn sie wollen ergründen, was die Welt zusammenhält, erkunden, wie
die Großen die Dinge machen. Genau deshalb ist es sinnvoll, zusammen
mit dem Kind aufzuräumen und ihm dabei zu erklären, was man gerade
macht. Wie man inzwischen weiß, lernen Kinder am besten vom
(hoffentlich guten) Beispiel der Eltern.
Drei- und Vierjährige brauchen noch Hilfe beim Ordnungschaffen.
Ein möglichst einfaches System erleichtert die Sache: eine Kiste für
Stofftiere, eine für Bücher, eine für alle Bausteine sowie Regale und
Haken in Kinderhöhe. Wenn Kids im Kindergartenalter zusammen gespielt
und Chaos verbreitet haben, sollten sie danach auch alle unter der
praktischen Anleitung der Eltern aufräumen. Das kennen sie schon aus
der Kita. Und zusammen macht es einfach mehr Spaß.
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Andrea Wagner
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