(ots) - Bei einem bis drei Prozent aller Menschen
verkrümmt sich die Wirbelsäule während des pubertären Wachstumsschubs
zur Seite: Es entsteht die sogenannte Skoliose. Mädchen sind viermal
häufiger betroffen als Jungen. Je nach Ausmaß kann sie Aussehen und
Körperfunktionen stark beeinträchtigen. Eltern sollten deshalb
gelegentlich einen kritischen Blick auf den Rücken der Kinder werfen.
Am besten lässt sich die Verformung erkennen, wenn sich der
Untersuchte nach vorn beugt: Dann hebt sich auf der betroffenen Seite
ein Buckel. Überschreitet die Abweichung ein bestimmtes Maß, wird
eine Korsettbehandlung empfohlen. "Damit lassen sich beinahe alle
Skoliosen erfolgreich therapieren", erklärt der Kinderorthopäde Dr.
Stefan Wilke vom Klinikum Emil von Behring in Berlin in der
"Apotheken Umschau". Das Korsett soll allerdings 23 Stunden am Tag
getragen werden. "Damit tun sich junge Menschen schwer", weiß Wilke.
Er rät jedoch dringend, dafür Überzeugungsarbeit zu leisten, denn
eine bleibende Skoliose kann im weiteren Leben viel Rückenkummer
auslösen.
Viele Informationen zur Rückengesundheit mit Rückenschule-Video
unter www.apotheken-umschau.de/Ruecken
Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 12/2010 A liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla(at)wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de
 Â
 Â
 Â
Gäste am 11. Dezember sind u. a. André Heller, Helene Fischer, Katherine Jenkins, Otto, Mike Krüger und Disneys Musical "Tarzan"" alt="Großes Staraufgebot bei "Verstehen Sie Spaß?"