(ots) - Wer weiß, dass er sich in absehbarer Zeit einer
Operation unterziehen muss, kann den Behandlungserfolg steigern, wenn
er unter Anleitung eines Physiotherapeuten seine Fitness verbessert.
"Etwa vier bis sechs Wochen vor dem OP-Termin sollte es beginnen. Auf
dem Plan sollten Atem- und Ausdauerübungen stehen", rät Christian
Grünenberg, Professor für Physiotherapie an der Hochschule für
Gesundheit in Bochum, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Wer
seine allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit steigert, ist besser
vor Komplikationen, zum Beispiel der gefürchteten Lungenentzündung,
geschützt. Der Rat gilt besonders für bestimmte Risikopatienten, zum
Beispiel Menschen mit Diabetes, deutlichem Übergewicht und einer
geringen Ausdauer. Am besten bauen die Patienten Teile des Trainings
in ihren Alltag ein. Angehörige sollten ihnen auch nicht alle
Belastungen abnehmen, denn wegen der bevorstehenden Operation müssen
sich die Patienten nicht generell schonen. Eine Kostenübernahme durch
die Krankenkasse sei prinzipiell möglich, aber "nicht verbreitet",
wie Grüneberg erklärt.
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Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 11/2010 liegt in den
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