Weser-Kurier: Zur Rede Wulffs in Bremen
(ots) - Es wäre gut gewesen, wenn sich Christian Wulff
länger mit seinen eher heiklen Kernthesen beschäftigt hätte. Ob es um
die Bedeutung des Islams für Deutschland, um die
Parallelgesellschaft, in der Politiker leben, oder um die Schelte der
Bankmanager ging - so stark das Grundargument war, so schwach war
seine Ausarbeitung. Wulff pendelte zwischen Angriff und Umarmung,
zwischen Zuspitzung und Zurückhaltung. Wann immer man dachte, dass es
richtig los geht, ging es wieder zurück. Am Ende hatte der
Bundespräsident soviel gesagt, dass für jeden etwas dabei war.
Wahrscheinlich war genau das sein Ziel: Die Integrationsdebatte auf
ein neues, ein präsidiales Niveau zu heben, von dem aus nun wieder
andere sie herunter brechen können.
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Datum: 03.10.2010 - 18:38 Uhr
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