(ots) - Die deutsche Wirtschaft wird 2010 deutlich mehr Geld
in Forschung und Entwicklung (FuE) investieren als im Vorjahr. Darauf
deutet eine aktuelle Befragung des Stifterverbandes für die Deutsche
Wissenschaft bei knapp 3000 Unternehmen hin. Die
Stifterverband-Wissenschaftsstatistik ermittelte für ihren
FuE-Frühindikator einen Wert von 0,44. Vergleichbar optimistisch
äußerten sich die Unternehmen zuletzt 2008, vor der Wirtschaftskrise.
Der FuE-Frühindikator ergibt sich aus den Einschätzungen der
Unternehmen über die Richtung, die das FuE-Engagement im Vergleich
zum Vorjahr nehmen wird. Er kann Werte zwischen -1 (starker Rückgang)
und +1 (starke Zunahme) annehmen. Für den Indikator 2010 wurden 2779
Unternehmen aller Größenordnungen und aller Branchen befragt. Mit
einem Wert von 0,44 signalisieren die Unternehmen spürbaren
Optimismus. Der Indikator hat gegenüber einem Wert von 0,04 im
Vorjahr deutlich zugelegt und damit fast die Größenordnung von 2008,
also vor der Wirtschafts- und Finanzkrise, von 0,49 erreicht.
"Die Unternehmen haben ihre FuE-Investitionsplanungen nach oben
korrigiert", sagt Projektleiter Andreas Kladroba, "das ist eine sehr
gute Nachricht." Nach den ursprünglichen Planungen wollten die
Unternehmen ihre FuE-Aufwendungen von 57,4 Mrd. Euro im Jahr 2009 auf
56,2 Mrd. Euro in diesem Jahr senken. "Die Wirtschaft hat ihre
Selbstverpflichtung aus dem Berliner Appell des Stifterverbandes
eingelöst, FuE auch in Krisenzeiten nicht zurückzufahren", zieht der
Generalsekretär des Stifterverbandes Andreas Schlüter eine positive
Bilanz.
Kontakt:
Frank Stäudner
Leiter Kommunikation und Presse
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Telefon (02 01) 84 01-1 58
E-Mail: frank.staeudner(at)stifterverband.de
www.stifterverband.de
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