(ots) - AfD-Neuzugang Nicolaus Fest, Jurist und einst
Vizechefredakteur der "Bild am Sonntag", hat den Grundsatz der
Religionsfreiheit mit Füßen getreten - und die Rechte und Gefühle der
mehr als vier Millionen Menschen, die sich hierzulande zur
Weltreligion des Islam bekennen, ebenso. Er behauptete, der Islam sei
eine "totalitäre Ideologie" - und forderte, sämtliche Moscheen zu
schließen und das Tragen islamischer Symbole unter Strafe zu stellen.
Fest wiederholte dies - und zwar mehrfach.
Fest ging es nicht um religiös verbrämte Extremisten oder einen
(legitimen!) Diskurs über problematische Erscheinungsformen des Islam
- sondern um eine knallharte Forderung gegen den Islam und alle
Muslime. Eine Forderung, die mit allem, wofür unser Land steht,
unvereinbar ist: die Werte der Aufklärung, der Toleranz, des
Humanismus.
Der AfD-Landeschef Pazderski wirkte dabei etwas überrascht -
verurteilte Fests Forderung aber nicht, sondern sprach von
"Meinungsvielfalt". Klingt gut. Aber war da nicht was? Genau: In
Deutschland gilt das Grundgesetz. Und wer dieses so mit Füßen tritt
wie Nicolaus Fest, hat in einer Partei, die demokratisch sein will,
nichts verloren.
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