Weser-Kurier: Kommentar von Peter Mlodoch zum Edathy-Prozess
(ots) - Es spricht in der Tat viel für eine solche
Einigung. Noch ist überhaupt nicht sicher, ob die Staatsanwaltschaft
Edathy die Taten eindeutig beweisen kann. Auf der anderen Seite ist
der 45-Jährige bestraft genug: Job, Karriere, Ansehen, Freunde -
alles hat er verloren. Edathy wird zumindest in Deutschland kein
normales Leben mehr führen können. Aber vor einer Einstellung müsste
er einen Schritt auf die Gesellschaft zugehen und seine
Selbstgefälligkeit aufgeben. Der Staat darf von ihm ein ein klares
Wort des Bedauerns und der Reue einfordern. Sollte Edathy dazu nicht
bereit sein, was natürlich sein gutes Recht wäre, müsste der Prozess
bis zum bitteren Ende durchgeführt werden.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion(at)Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.02.2015 - 19:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1176800
Anzahl Zeichen: 932
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
"Aus Seehofers Sicht macht es durchaus Sinn, auf
die populistische Karte zu setzen. Aber es ist erschreckend, wenn der
Ministerpräsident eines großen Bundeslandes dafür ausgerechnet solch
ein sensibles Thema wählt. Seine platten Vereinfach ...
Die Anwälte der Kundus-Hinterbliebenen haben einen
Fonds zur Finanzierung der Klagen gegen die Bundesregierung
eingerichtet. Wie der Bremer Rechtsanwalt Karim Popal dem Bremer
Weser-Kurier (Sonntagsausgabe) sagte, sollen damit die Kostenrisiken
...
Ein Grenzfall der Demokratie
von Joerg Helge Wagner Es ist ein bislang einmaliger Vorgang in
dieser Republik: Über den Fortgang eines verkehrspolitischen
Großprojekts soll in einem Schlichtungsverfahren entschieden werden -
wie bei einer Tari ...