Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu einer EU-Russland-Freihandelszone
(ots) - Die aktuelle Politik der russischen Führung ist
nach eigenem Bekunden ausdrücklich nicht auf das Werben um
freiwillige auswärtige Partner gerichtet, sondern auf das Durchsetzen
angeblich rechtmäßiger imperialer Ansprüche Russlands. Das macht es
nicht völlig aussichtslos, aber doch überaus schwierig, nun mit
Putins Idee bei Putin durchzudringen. Wobei nicht nur in Berlin
selbstkritisch die Frage zu stellen ist, warum man sich dieser Idee
erst jetzt ernsthaft nähert. Zu einem Zeitpunkt, an dem diese
Initiative - so vernünftig sie sein mag - in Russland als
beleidigender Versuch verstanden werden kann, Wohlverhalten zu
kaufen.
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Joachim Volk
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Datum: 23.01.2015 - 20:39 Uhr
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