PresseKat - Rupprecht: Gratulation an Stefan Hell zum Chemie-Nobelpreis

Rupprecht: Gratulation an Stefan Hell zum Chemie-Nobelpreis

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(ots) - Große Auszeichnung für deutsche Spitzenforschung

Am heutigen Mittwoch gab die Königlich-Schwedische Akademie der
Wissenschaften die Vergabe des Chemie-Nobelpreises 2014 an den
deutschen Wissenschaftler Stefan Hell bekannt. Dazu erklärt der
forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen
Bundestag, Albert Rupprecht:

"Die CDU/CSU-Fraktion gratuliert Stefan Hell sehr herzlich zum
Nobelpreis für Chemie. Seine bahnbrechende Arbeit im Bereich der
hochauflösenden Lichtmikroskopie hat es möglich gemacht, molekulare
Prozesse in Echtzeit zu verfolgen. Diese Technik eröffnet der Medizin
tiefe Einblicke in lebende Körperzellen. Krankheiten können so besser
verstanden werden. Der Nobelpreis ist nicht nur eine große
Auszeichnung für die herausragende wissenschaftliche Leistung von
Stefan Hell, sondern auch Anerkennung und Ansporn für alle deutschen
Forscherinnen und Forscher, die sich in der Chemie engagieren.

Die Preisvergabe bestätigt außerdem eindrucksvoll die hohe
Leistungsfähigkeit und Attraktivität Deutschlands als
Wissenschaftsstandort. Stefan Hell hat selbst der Einschätzung
widersprochen, dass naturwissenschaftliche Spitzenforschung nur in
den USA möglich sei. An U.S.-Spitzenuniversitäten wie Harvard oder
Stanford sei bekannt, dass im globalen Wettbewerb um die besten
Forscherinnen und Forscher ein Ruf an eine deutsche
Wissenschaftseinrichtung wie das Max-Planck-Institut in Göttingen
eine echte Konkurrenz sei. Er selbst sei froh, in Deutschland
geblieben zu sein.

Dies zeigt, dass wir in Deutschland mit unserer klaren politischen
Priorität für Bildung und Forschung die Weichen richtig gestellt
haben und den weltweiten Wettbewerb mit anderen Wissenschaftssystemen
nicht scheuen müssen."

Hintergrund

Der deutsch-rumänische Forscher Stefan Hell sowie die




US-Amerikaner Eric Betzig und William Moerner bekommen den
diesjährigen Chemie-Nobelpreis. Sie erhalten die Auszeichnung für die
Entwicklung der superauflösenden Fluoreszenzmikroskopie. Die höchste
Auszeichnung für Chemiker ist mit umgerechnet rund 880.000 Euro (acht
Millionen Schwedische Kronen) dotiert. Hell ist Abteilungsleiter am
Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in der Helmholtz-Gemeinschaft
und Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in
Göttingen.



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 - Kommentar von Julia Emmrich
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Datum: 08.10.2014 - 17:39 Uhr
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