- Günstigstes und teuerstes Netzgebiet trennen 22,2 Prozent
- Gaspreise sind in den vergangenen sechs Monaten um durchschnittlich 2,5 Prozent gesunken
(firmenpresse) - Hannover, 07.10.2014. Kunden in unterschiedlichen deutschen Gasnetzen müssen Preisdifferenzen von bis zu 22,2 Prozent hinnehmen. Das geht aus dem aktuellen Preisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) hervor. Noch im April waren es sechs Prozentpunkte weniger. Leipzig gilt als das teuerste Netzgebiet mit 3,57 Ct/kWh. Freuen können sich Unternehmen in Bremen: In der Hansestadt ging der Erdgaspreis um 4,8 Prozent auf 2,92 Ct/kWh – den derzeit günstigsten Stand in der Bundesrepublik – zurück.
Wie die Experten betonen, sanken die Preise für Erdgas in den vergangenen sechs Monaten um durchschnittlich 2,5 Prozent trotz der anhaltenden Krise in der Ukraine. „Ursache dafür sind die rückläufigen Großhandelspreise und die hohe Wettbewerbsintensität auf dem Endkundenmarkt“, sagt Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA. „Wir empfehlen, noch vor dem Winter neue Lieferverträge für Erdgas abzuschließen.“
Der aktuelle VEA-Erdgaspreisvergleich mit Stichtag 1. Oktober 2014 untersucht die durchschnittlichen Gaspreise in 50 großen Gasnetzen – ohne Erdgas- und Mehrwertsteuer. Es handelt sich dabei um Festpreisindikationen, wie sie Unternehmen in den jeweiligen Gasnetzgebieten einholen können. Grundlage sind Vollversorgungsverträge mit Lieferbeginn zum 1. Oktober 2014 und einer Laufzeit von 12 Monaten, die im dritten Quartal 2014 abgeschlossen wurden.
Seit über 60 Jahren berät der VEA Unternehmen aus der mittelständischen Wirtschaft und des öffentlichen Sektors in allen Fragen der Energiekostenreduzierung und des Energiemanagements. Mehr als 4.500 Mitglieder im gesamten Bundesgebiet vertrauen auf die hohe Fachkompetenz und Unabhängigkeit des VEA bei der Strom- und Gasbeschaffung, beim Prüfen von Rechnungen und Verträgen sowie der Energie-Effizienz. Die vom Bundesverband veröffentlichten Preisvergleiche geben regelmäßig einen fundierten Überblick über die Preisentwicklungen auf dem Energie- und Wärmemarkt.
Christian Otto
Leiter Kommunikation
Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V.
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