Stuttgarter Zeitung: Kommentar zuÄrzte/Honorarverhandlungen
(ots) - Es ist eine gewaltige Summe mit
Empörungspotenzial: um fünf Milliarden Euro sollen die Honorare
steigen, die die Kassen den niedergelassenen Ärzten und
Psychotherapeuten zahlen. Das jedenfalls verlangen die Funktionäre
der Mediziner vor den am Mittwoch beginnenden Verhandlungen.
Natürlich ist die Forderung übertrieben und eine kalkulierte
Provokation, um so möglichst viel am Verhandlungstisch herauszuholen.
Frei nach dem Motto: wer am lautesten schreit, wird am stärksten
gehört. Man kennt dieses ermüdende Ritual ja von vielen
Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Dass
Ärzte, die sonst so stolz auf ihren Status als Selbstständige sind,
da in dieselben Muster verfallen, spricht freilich nicht für ihre
Kreativität.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.08.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1097014
Anzahl Zeichen: 1068
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Grünen wollen Stuttgart 21 nach den Worten
ihrer Bundesvorsitzenden Claudia Roth sofort stoppen. Im Fall eines
möglichen Siegs bei der baden-württembergischen Landtagswahl im März
2011 schließen sie die Tieferlegung des Bahnhofs nicht aus ...
IG-Metall-Chef Berthold Huber übt massive Kritik
an der Bundesregierung und kündigt weitere Proteste im nächsten Jahr
an. "Wir werden nicht aufhören, sondern nach dem Herbst
weitermachen", sagte er im Interview der "Stuttgarter Z ...
Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP),
Konrad Freiberg, sieht die Polizisten als Leittragende des Konflikts
um Stuttgart 21: "Wir fühlen uns ohne Zweifel zwischen zwei
politischen Lagern und müssen sozusagen als Puffer den Kopf
hinha ...