PresseKat - Facility Management muss proaktiver werden European Facility Management Conference (EFMC), 4. bis 6.

Facility Management muss proaktiver werden
European Facility Management Conference (EFMC), 4. bis 6. Juni 2014, Berlin, Deutschland

ID: 1077025

(ots) -
- Kampf um mehr Anerkennung und VisibilitÀt von FM
- Wertschöpfung, Serviceexzellenz, Nachhaltigkeit und
Arbeitsplatzgestaltung als zentrale Themen
- Koordination von Strategien, Werten und Leistungen ist
erfolgsentscheidend
- FM ist Beziehungsmanagement und komplementÀr zur
Betriebswirtschaft

"Ein professioneller Facility Manager sollte die MĂ€rkte und Trends
in seiner Branche kennen und sein Unternehmen bzw. seine Kunden
dahingehend beraten, wie Leistungen ausgebaut und verbessert werden
können. Daher muss sich das Facility Management (FM) von einer
reaktiven zu einer proaktiven Herangehensweise bewegen - denn FM ist
der SchlĂŒssel eines Unternehmens." Mit dieser Aussage fasste Gerard
Beelen, Facility Manager bei Europol, ein wichtiges Ergebnis der
European Facility Management Conference (EFMC) zusammen, die vom 4.
bis 6. Juni 2014 im Andel's Hotel in Berlin stattfand
(www.efmc-conference.com). Dabei waren 550 FM-Fachleute aus Europa
und Übersee zusammengekommen, um sich die PrĂ€sentationen von mehr als
95 internationalen Referenten anzuhören und ihre Erfahrungen mit
Kollegen und Freunden auszutauschen. Die Businesskonferenz, das
Forschungssymposium und die Ausstellung liefen unter dem Motto
"Innovation, Integration, Vision". Die Veranstaltung wurde vom
European Facility Management Network (EuroFM) und der International
Facility Management Association (IFMA) ausgerichtet; der lokale
Veranstalter war die German Facility Management Association (GEFMA).

IdentitÀt und VisibilitÀt von FM

Neben Beelen wiesen auch andere Redner der EFMC 2014 auf die
"versteckte Rolle" des FM hin. Jon Seller, Vorsitzender des Board of
Directors der IFMA, sagte, dass "das Meiste von dem, was FM leistet,
im Stillen geschieht". Tony Keane, PrÀsident und CEO der IFMA,




erklĂ€rte: "FM gehört bis heute zu den am besten gehĂŒteten
Geheimnissen.". Er forderte das Publikum dazu auf, "dem Thema mehr
Aufmerksamkeit zu verschaffen". Johnny Dunford, Global Commercial
Property Director bei RICS, bekrÀftigte: "FM verdient weltweite
Anerkennung".

Professor Christian Coenen von der ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr
Angewandte Wissenschaften griff die Teilnehmerfrage auf, warum die
FM-Stelle bzw. -Kontaktperson nur selten auf Unternehmenswebsites
erscheint. Hier macht Coenen deutlich, dass FM-Fachleute, die sich
selbst verstecken, sich anschließend nicht ĂŒber einen Mangel an
Aufmerksamkeit und WertschĂ€tzung beklagen dĂŒrften. Er unterstrich,
dass ein erheblicher Bedarf an verbesserter VisibilitÀt und
ZugÀnglichkeit von FM besteht. "FM muss sich sowohl extern als auch
intern um Aufmerksamkeit und WertschĂ€tzung bemĂŒhen", so Coenen. Er
brachte auch die Frage nach der IdentitÀt ins Spiel: "Die Definition
und das SelbstverstÀndnis von FM sind in verschiedenen Kulturen und
Nationen ganz unterschiedlich". Professor Andrea Pelzeter von der
Hochschule fĂŒr Wirtschaft und Recht Berlin bestĂ€tigte, dass es
Unterschiede darin gibt, wie FM in den europÀischen LÀndern "gelebt"
wird.

Dr. Suvi Nenonen von der UniversitÀt Aalto ging in der
IdentitÀtsdiskussion sogar noch einen Schritt weiter und fragte
metaphorisch: "Ist die FM-Branche auf der Suche nach ihrem eigenen
Kontinent oder soll sie BrĂŒcken zwischen den Kontinenten bauen?" Auf
diese Frage wurde keine klare Antwort gegeben, jedoch sprach Ron van
der Weerd, PrĂ€sident von EuroFM, ebenfalls vom "BrĂŒckenbauen", als er
auf Berlins Rolle als Symbol der Integration im Herzen Europas
anspielte. "EuroFM eint die Vielfalt", sagte er, und die EFMC hilft
dabei, Menschen, Kulturen und Ideen zu verbinden. Er leistete auch
einen Beitrag zum Thema IdentitÀt und Definition von FM: "Mir wird
oft gesagt, dass Facility Manager Kenntnisse von vielen Dingen,
jedoch in geringem Umfang haben. Worin ist FM also spezialisiert?
Meine Antwort lautet: FM fĂŒgt der Betriebswirtschaft die Verbindung
von Raum und Infrastruktur zu Menschen und Unternehmen hinzu". Und im
Hinblick auf das Unternehmensmotto der GEFMA unterbreitete van der
Weerd eine Kurzversion: "FM ermöglicht Dinge".

Rune Johannessen, Executive Director bei EY, wies darauf hin, dass
der Anspruch von EY, "fĂŒr eine bessere Arbeitswelt", auch auf das FM
angewandt werden kann. Zudem prĂ€sentierte er fĂŒnf zusammenhĂ€ngende
Aspekte, die gemeinsam ein Konzept zur UnterstĂŒtzung des zukĂŒnftigen
FM-Bedarfs des KerngeschÀfts bilden: FM-Strategie und -ziele, ein
Governance-Modell, interne Zusammenarbeit und Kommunikation,
Serviceerbringung sowie Leistungs- und Kostenmanagement. Johannessen
verdeutlichte, dass ein Konzept wie dieses nur dann erfolgreich sein
kann, wenn es bis ins Einzelne durchdacht und beschrieben wird. EY
hatte es fĂŒr das norwegische Ölserviceunternehmen Aibel angewandt.

Beispiele fĂŒr proaktives FM

Im Hinblick auf eine proaktive Herangehensweise an das FM
berichtete Gunnlaugur Hjartarson, Abteilungsleiter bei Iceconsult,
ĂŒber "Ready Steady ReykjavĂ­k", eine 2008 ins Leben gerufene
Initiative der Stadt ReykjavĂ­k, die darauf abzielt, Akteure der
Kommune in FM-Prozesse einzubeziehen. Um die BedĂŒrfnisse der BĂŒrger
zu identifizieren, richtete die Verwaltung ein Webportal mit einem
digitalen Stadtplan ein, in dem BĂŒrger auf Problempunkte aufmerksam
machen konnten. Auf diese Weise konnten die BĂŒrger vorschlagen, was
getan werden sollte und ĂŒber die verschiedenen Projekte abstimmen.
Innerhalb von fĂŒnf Monaten wurden 2.300 VorschlĂ€ge eingereicht und
16.300 Stimmen abgegeben (in einer Stadt mit 120.000 Einwohnern).
"Dank dieser Initiative haben sich die BĂŒrger aktiv daran beteiligt,
eine bessere Stadt zu schaffen", sagte Hjartarson und hob hervor,
dass "Ready Steady ReykjavĂ­k" eine bessere Entscheidungsgrundlage fĂŒr
FM-Projekte darstellte. Letztendlich wurden fĂŒr jeden Stadtteil unter
dem Motto "Betri hfervi" ("Besserer Stadtteil") zehn Projekte
ausgewÀhlt und umgesetzt. Mittlerweile wurde bereits die nÀchste
Generation der Initiative gestartet: "BĂŒrgermeister fĂŒr einen Tag".
"Alle FM-Projekte werden auf der Website zusammen mit Informationen
zu Budget und Standort sowie einer kurzen Beschreibung prÀsentiert.
Die BĂŒrger können ihr virtuelles Budget dann fĂŒr verschiedene
Projekte einsetzen", erklÀrte Hjartarson.

David Rademacher, Head of Operations EMEA for General Services,
Security & Real Estate bei der BMW Group, bezog sich in seiner Rede
auf das Motto der EFMC 2014 und sagte, dass "Vision, Integration und
Innovation" auch auf die Strategie von BMW voll und ganz zutrifft.
Die BMW Group ist an mehr als 300 Standorten weltweit tÀtig, die 12
Millionen Quadratmeter BruttogrundflÀche umfassen, von denen fast 60
Prozent auf die Produktion entfallen. "Alle Services an wichtigen
Standorten werden zu einem Unternehmen zusammengefĂŒhrt, das sieben
LĂ€nder und ĂŒber 1.000 interne Mitarbeiter umfasst", berichtet
Rademacher. "FM wird teilweise durch Service "technologie" und
teilweise nach Regionen organisiert". Er ging darauf ein, welche
Faktoren Einfluss auf das FM haben: Gesetzgebung, RaumbeschrÀnkungen,
neue Produkte, VerÀnderungen in der Unternehmenskultur, Zeit- und
Kostenoptimierung, Nachhaltigkeitsziele, das internationale
Produktionsnetzwerk und die Marke. "GemĂ€ĂŸ dem Verfahrensschema 'Plan
- Build - Run' (Planung - Bau - Betrieb) folgt BMW dem Prinzip 'Bauen
um zu betreiben' mit einer stÀrkeren Integration der
'Betriebs'-Anforderungen in die Planungs- und Bauphasen eines jeden
Projekts", erklÀrte er.

Nachhaltigkeit wird ein SchlĂŒsselfaktor des FM bleiben Rademacher
sprach auch die Nachhaltigkeit an. Im Jahr 2007 hatte der Vorstand
die Nachhaltigkeit zu einem Kernelement dessen erklĂ€rt, wofĂŒr die BMW
Group in der gesamten Wertschöpfungskette steht. "Wir haben uns von
'Es ist gut, grĂŒn zu sein' hin zu 'Wir mĂŒssen grĂŒn sein' bewegt", so
Rademacher. "Nachhaltigkeit hat direkte Auswirkungen auf das Ansehen
der Unternehmen von heute". Im Falle von BMW begrĂŒndet sich das
Ansehen des Konzerns zu 18 Prozent in der Nachhaltigkeit.

Dr. Guido Hardkop, Leiter FM-Beratung NRW bei Drees & Sommer, wies
darauf hin, dass Nachhaltigkeit nicht nur fĂŒr die Immobilienbranche
(Real Estate, RE) ein dominierendes Thema darstellt, und dass die
FM-Branche sich auf nachhaltige Lösungen konzentriert. "Aus
Nachhaltigkeit resultiert eine bedeutende Wertschöpfung und wir
mĂŒssen den Einfluss der Nachhaltigkeit auf den Lebenszyklus eines
GebÀudes aufzeigen", so Hardkop. "Den Lebenszyklus eines GebÀudes zu
regeln ist gleichbedeutend mit FM, und die Bedeutung von nachhaltigem
FM auf das Unternehmensziel muss durchschaubar sein." Er fasste die
Anforderungen an nachhaltiges FM wie folgt zusammen: den Einfluss von
FM greifbar und transparent machen, Integration von FM-Know-how in
den Nachhaltigkeitszertifizierungsprozess, professionelle ÜberfĂŒhrung
zertifizierter GebÀude in den Betrieb, Umsetzung einer ganzheitlichen
Bilanzierung und VerstĂ€rkung der Bedeutung von FM fĂŒr Corporate
Social Responsibility (CSR). "Nachhaltigkeit bedeutet fĂŒr FM ein
immenses Potenzial", schloss Hardkop.

Alexander Hadzhiivanov, Senior Engineer bei der EuropÀischen Bank
fĂŒr Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), sowie Martin Oor, Head of
Facilities im Van-Gogh-Museum Amsterdam, fĂŒhrten einige Beispiele fĂŒr
nachhaltiges FM an. "Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz sind ein
entscheidendes Merkmal einer gut funktionierenden Marktwirtschaft",
sagte Hadzhiivanov. Die EBWE rief im Jahr 2006 eine Initiative fĂŒr
nachhaltige Energie sowie im Jahr 2013 eine Initiative fĂŒr
nachhaltige Ressourcen (SRI) ins Leben. 13,7 Milliarden Euro wurden
in nachhaltige Energien investiert, und die Kohlendioxid-Emissionen
konnten um 63 Megatonnen reduziert werden. Im Mittelpunkt der SRI
stand die Effizienz im Umgang mit Energie, Materialien und Wasser. Im
Van-Gogh-Museum ist die Nachhaltigkeit ein Teil der
Unternehmensstrategie, erklÀrte Oor. "Wir verbessern die
Energieeffizienz zum Beispiel durch einen neuen Eingang, der im
Sommer WĂ€rme sammelt, die im Winter genutzt werden kann".

FM-Wertschöpfung muss greifbarer und messbarer werden Diese
Überlegungen zeigen, dass Nachhaltigkeit einen der Werte darstellt,
um die FM das KerngeschÀft bereichern kann. Professor Theo van der
Voordt von der Technischen UniversitÀt Delft prÀsentierte sechs
Leistungsbereiche in Bezug auf die FM-Wertschöpfung:
Stakeholder-Wahrnehmung, finanzielle Gesundheit,
Unternehmensentwicklung, ProduktivitÀt, Umweltverantwortung und
Kosteneffizienz. Er berichtete ĂŒber eine Studie, die auf zehn
Interviews mit fĂŒhrenden FM- bzw. CREM-Experten aus privaten
Unternehmen in verschiedenen Branchen basierte, je fĂŒnf in DĂ€nemark
und den Niederlanden. Sie wurden nach der durch FM erbrachten
Wertschöpfung gefragt. Die Antworten wurden entsprechend der
FM-Wertekarte von Professor Per Anker Jensen von der Technischen
UniversitÀt DÀnemark klassifiziert. Diese Karte zeigt sechs
Werteparameter mit Bezug zum KerngeschÀft: Zufriedenheit, Kosten,
ProduktivitÀt, ZuverlÀssigkeit, AnpassungsfÀhigkeit und Kultur. Die
die Umfeld betreffenden Werteparameter werden in wirtschaftliche,
soziale, rĂ€umliche und ökologische Aspekte aufgeteilt. "Die fĂŒr die
Interviewpartner wichtigsten Werte waren Zufriedenheit, Kosten und
ProduktivitÀt", legte van der Voordt dar, "Die Nachhaltigkeit zeigte
sich von geringerer Bedeutung als wir erwartet hatten". Er erwÀhnte
auch eine Ă€hnliche Studie, die in KrankenhĂ€usern durchgefĂŒhrt worden
war und in der die Interviewpartner Zufriedenheit, Innovation und
Kosten als wichtigste Werte nannten; an Nachhaltigkeit dachte kaum
einer der Befragten. "Die Schlussfolgerung ist: Die FM-Wertschöpfung
ist ein Kompromiss zwischen Nutzen und Aufwand. Es ist ein komplexes,
mehrdimensionales Konzept mit verschiedenen Akteuren, und es besteht
die Notwendigkeit, die Wertschöpfung leichter managebar und messbar
zu machen", fĂŒhrte van der Voordt aus. Nach dem Ziel der Studie
gefragt, erklÀrte er: "Wir wollen die verschiedenen
Wertschöpfungsmodelle harmonisieren, die Anzahl der KPIs reduzieren
und sicherstellen, dass wir alle die gleiche Sprache sprechen".

Tudor Trita, CEO von Archibus Solution Center RumÀnien, konnte
schon Fortschritte bei der Harmonisierung erkennen: "Wir diskutieren
immer noch darĂŒber, was FM ist, aber wir nutzen dazu bereits fast die
gleiche Terminologie. Gemeinsam mit Procos war Archibus der "EuroFM
Partners Across Borders Award 2013" fĂŒr die Reduzierung der
Anlagenkosten und Verbesserung der Effizienz bei Turk Telecom
verliehen worden. "Der wichtigste Erfolgsfaktor fĂŒr Projekte wie
dieses ist die Kommunikation - bei der es mehr um das Zuhören als um
das Sprechen geht", so Trita. "Es existiert eine Art 'internationale
FM-Metasprache', die von VerbÀnden, Standards und Zertifizierungen
ausgeht".

Die FM-Wertekarte bildete ebenfalls den Hintergrund fĂŒr zwei
Studien ĂŒber die interne Organisation von Finanzinstituten, die
Doranne Gerritse von der Saxion Fachhochschule fĂŒr Angewandte
Wissenschaften auf der EFMC vorstellte. Die fĂŒr die Interviewpartner
bedeutendsten Punkte waren in der ersten Studie Kostenreduzierung und
-kontrolle, ProduktivitÀt, Kundenzufriedenheit, Image, Risiko und
Nachhaltigkeit. Die Befragten der zweiten Studie nannten Risiko,
Zufriedenheit, ProduktivitÀt, Kultur und Nachhaltigkeit als die
wichtigsten Aspekte hinsichtlich der FM-Wertschöpfung. Gerritse zog
aus ihrer PrÀsentation drei Hauptschlussfolgerungen und stimmte Theo
van der Voordt zu: "Wir mĂŒssen die FM-Wertschöpfung messbarer und
managebarer machen, die Einflussfaktoren der Wertschöpfung bestimmen
und generische FM-Strategien entwickeln, d. h. optimale Kombinationen
von Strategien und Werten auf der Grundlage der Art des
PrimÀrprozesses oder der Unternehmensstrategie finden".

Integration von FM in den Bauprozess

Simon Ashworth von der ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr Angewandte
Wissenschaften erlĂ€uterte, dass FM auch fĂŒr den Bauprozess
Wertschöpfung bringen kann. Seiner Ansicht nach sollte FM beim
Übergangsmanagement vom Bau zur Inbetriebnahme eine fĂŒhrende Rolle
spielen. Er sprach sich fĂŒr die Einbeziehung von FM-Experten in den
gesamten Lebenszyklus eines GebĂ€udes zum frĂŒhestmöglichen Zeitpunkt
aus: "Je spÀter FM ins Spiel kommt, desto mehr Zeit und Geld sind
spĂ€ter notwendig, um das GebĂ€ude an die BedĂŒrfnisse des Unternehmens
bzw. Kunden anzupassen".

RenĂ© Sigg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei Intep, bekrĂ€ftigte, dass FM in die
Bauprojektorganisation eingebunden werden muss. Er stellte die
"Richtlinien fĂŒr FM-orientiertes Planen und Bauen" vor und skizzierte
die Ziele: Optimierung des GebÀudedesigns aus operativer Sicht,
Vorbereitung der organisatorischen Aufgaben und Prozesse, Optimierung
der Lebenszykluskosten und klare Struktur des Informations- und
Datenmanagements.

Serviceexzellenz hat mit Know-how und Motivation der Mitarbeiter
zu tun Professor Keith Alexander, Direktor des Zentrums fĂŒr Facility
Management an der UniversitÀt Salford, leitete eine Podiumsdiskussion
zum Thema FM-Serviceexzellenz, welche sich mit den unterschiedlichen
Perspektiven der Serviceexzellenz, Überlegungen entlang der
Wertschöpfungskette, GeschÀftstreibern und Werten, Betrieb und
Serviceerbringung, kulturellem Wandel, Serviceexzellenzmodellen,
relevanten Theorien sowie Erkenntnissen aus der Forschung befasste.

Bruce Barclay, EMEA Facilities Operations Manager bei EMC, legte
seine Sicht auf das Thema dar: "Serviceexzellenz umfasst die
Ermöglichung und StÀrkung der AgilitÀt und Leistung des Unternehmens,
die Koordinierung von Werten und Vision, einen Fokus auf die
Kundenerfahrung und die Skalierbarkeit von Servicelösungen". FĂŒr ihn
sind die Grundsteine der FM-Serviceexzellenz Vertrauen (durch
QualitÀt), ZuverlÀssigkeit (durch Standards), Engagement (durch
gemeinsame Werte und Kommunikation), ein "Wow"-Effekt (d. h. Momente
der Überraschung und Freude) sowie Innovation (einschl.
Zusammenarbeit und GeschÀftsprozessanalyse).

Alan Williams, GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei Servicebrandglobal, erklĂ€rte:
"FM ist eine virtuelles Unternehmen". Die Marke eines Unternehmens
ist Servicepraktiken plus Wert, und die Serviceexzellenz wird
bestimmt durch eine 'Endnutzer-Interessenausrichtung' (d. h. der vom
Kunden erhaltene Service und das dem Kunden bereitgestellte Umfeld),
Messungen quantitativer und qualitativer aber auch rationaler und
emotionaler Aspekte sowie die Koordinierung von Unternehmenswerten
und GeschÀftsstrategie. "Ein Service, der ohne Koordinierung
auskommt, kann nicht wirklich exzellent sein", argumentierte
Williams.

Simon Jacobs, Kommunikations- und Marketingdirektor bei ISS
Großbritannien, fĂŒhrte das ISS-Serviceexzellenzmodell an, welches
ServicequalitÀt, Kundenerfahrung, Mitarbeiterengagement und
Servicekultur einbezieht. "Serviceexzellenz tritt nur bei
unerwarteten Ereignisse zutage", sagte er und fĂŒgte eine rhetorische
Frage hinzu: "Wenn wir unsere Exzellenz also nur bei unerwarteten
Ereignissen zeigen können, warum schaffen wir dann nicht mehr davon?"
Er stellte jedoch klar, dass es eine Hauptaufgabe des FM ist, das
Arbeitsleben sicherer zu machen, und dass die eigentliche Frage darin
besteht, "wie man gewöhnliche Menschen dazu bringt, Tag fĂŒr Tag
außergewöhnliche Dinge zu tun". Jacobs betonte, dass die Denkweise
von Mitarbeitern eine entscheidende Vorbedingung fĂŒr exzellenten
Service ist. Patricia McCarroll, Dozentin an der UniversitÀt
Sheffield Hallam, bemerkte: "Exzellenz ist kein Luxus, und exzellent
bedeutet ist mehr als nur konsistente QualitÀt".

Professor Christian Coenen von der ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr
Angewandte Wissenschaften erlÀuterte, dass erfolgreiches FM das
Management von Einrichtungen, Dienstleistungen und Beziehungen
umfasst. In Bezug auf das Management von Dienstleistungen und
Beziehungen ist FM auch Service-Wertemanagement. Coenen prÀsentierte
die Service-Gewinn-Kette: Der interne Servicewert beeinflusst den
Mitarbeiter, der entscheidend fĂŒr den externen Servicewert ist und
dieser wiederum beeinflusst den Kunden, der fĂŒr den Gewinn
entscheidend ist; FM-AktivitÀten beeinflussen alle diese Elemente.
"Exzellenter Service beginnt damit, Versprechen einzulösen. Die
nÀchsten Schritte sind das Anpacken von Problemen, eine persönliche
Note und schließlich ein besonderes Engagement. Wichtig ist dabei:
ZunÀchst muss eine sichere Grundlage geschaffen werden", so Coenen.
"Exzellenz bedeutet, dass es einfach ist, mit einem GeschÀfte zu
machen", definierte er und erklÀrte: "Der englische Begriff
'Facility' enthÀlt das lateinische Wort 'facilis', das 'einfach'
bedeutet".

FM ist Beziehungsmanagement

Als Antwort auf die Frage, was am wichtigsten ist, um
Serviceexzellenz zu erreichen, nannte Coenen "Menschen" und Patricia
McCarroll das "Bewusstsein fĂŒr Dinge, die rund um uns geschehen".
Alan Williams konzentrierte sich auf die Einstellung der Mitarbeiter
und ihre "Denkweise, besser sein zu wollen als Standardservice". "Die
Menschen mĂŒssen das, was sie tun, von Herzen tun". Bruce Barclay
fĂŒhrte aus: "Die Menschen mĂŒssen ihr eigenes Unternehmen verstehen.
Und der Kunde muss seine Erwartungen transparent machen. Kunden
können sich Serviceexzellenz ebenso herausziehen wie Anbieter sie
anschieben können".

Johnny Dunford von RICS knĂŒpfte an dieses Thema mit den Worten an:
"FM dreht sich um Menschen, und Strategisches FM wird eindeutig durch
den Kunden definiert". Er sprach sich fĂŒr ein neues, auf
Mitarbeiterengagement basierendes FM-Servicemodell aus, bei dem
aktuelle Entwicklungen im Strategischen FM BerĂŒcksichtigung finden:
"Flexible Arbeitsbedingungen wirken sich auf den Arbeitsweg aus, und
das reduziert außerdem Umweltauswirkungen, Kosten und Stress. So wird
weniger BĂŒroflĂ€che benötigt, und FM sorgt zunehmend fĂŒr
Verbesserungen bei Leistung und Wohlbefinden der arbeitenden
Menschen". Ron van der Weerd von EuroFM bekrÀftigte, dass FM
Beziehungsmanagement, Kompetenzmanagement und persönliche FĂŒhrung
umfasst.

David Rademacher von BMW wies darauf hin, dass
Beziehungsmanagement auch Erwartungsmanagement ist. "Manchmal ist FM
eine Art Blackbox, wir benötigen also Transparenz", erklÀrte er. "Wir
mĂŒssen die Integration verbessern und uns dem KerngeschĂ€ft nĂ€hern.
Wir mĂŒssen die Wertschöpfung transparent machen. Wir mĂŒssen erklĂ€ren,
warum wir Dinge tun oder von unseren Kollegen im KerngeschÀft bzw.
unseren Kunden verlangen. Wir brauchen eine VerÀnderung in den Köpfen
der Menschen. Es geht nicht um 'sie' und 'uns', sondern um ein
'wir'". Im Hinblick auf die Zusammenarbeit, die Priorisierung von
Projekten und die Eskalierung mĂŒssen die Linien klar definiert sein,
empfahl Rademacher.

Externes und internes Image des FM

Daniel von Felten, Dozent an der ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr Angewandte
Wissenschaften, bezeichnete FM ebenfalls als Service-Wertemanagement,
dessen Triebkraft die Kundenzufriedenheit ist. Er unterschied
zwischen dem externen und internen Image einer Unternehmensmarke,
d.h. Markenimage und MarkenidentitÀt: Das Markenimage beeinflusst die
QualitÀtserwartungen des Kunden, die MarkenidentitÀt beeinflusst die
Mitarbeiter, den externen Servicewert und schließlich die
QualitÀtswahrnehmung des Kunden; Kundenzufriedenheit resultiert aus
der Übereinstimmung von erwarteter und wahrgenommener QualitĂ€t. "Der
Kunde ist zufrieden, wenn die wahrgenommene ServicequalitÀt
mindestens so hoch wie die erwartete ServicequalitÀt ist", erlÀuterte
von Felten.

Sein Kollege Manuel Böhm berichtete ĂŒber eine Reihe von Studien zu
FM-IdentitÀt und -Image, die in den Jahren 2008, 2010 und 2013 in der
Schweiz durchgefĂŒhrt wurden. Sowohl extern (Image) als auch intern
(IdentitÀt) wurde FM mit ProfessionalitÀt und neuestem Stand der
Technik, Bereitstellung von kundenorientiertem Service,
GewÀhrleistung zuverlÀssiger Arbeit, steigender Nachfrage in der
Zukunft, Arbeitsplatzsicherheit und gutem Ertragspotenzial in
Verbindung gebracht. "Das Hauptergebnis war, dass die FM-IdentitÀt
positiver ist als das FM-Image", so Böhm. Er folgerte, dass Bedarf an
Kommunikation und individueller FĂŒhrung besteht: "Jeder Facility
Manager ist ein Botschafter der gesamten Branche. FM ist eine
Servicemanagementdisziplin und das Image ist von entscheidender
Bedeutung fĂŒr die Branche". Böhm appellierte dafĂŒr, weitere derartige
Studien in verschiedenen LĂ€ndern durchzufĂŒhren, um tiefere Einblicke
in das Thema auf internationaler Basis zu gewinnen.

Jim Whittaker, First Vice Chair der IFMA, rekapitulierte, dass der
FM-Fokus vermehrt auf Wertschöpfung und Menschen anstelle von
Kosteneinsparungen liegt.

Arbeitsplatzgestaltung und -management

Johnny Dunford von RICS stellte fest, dass die
Arbeitsplatzgestaltung fĂŒr die ProduktivitĂ€t entscheidend ist und
Doranne Gerritse von der Saxion Fachhochschule fĂŒr Angewandte
Wissenschaften pflichtete dem bei: "Das Arbeitsumfeld ist ein
SchlĂŒsselfaktor fĂŒr ProduktivitĂ€t, und dieser SchlĂŒsselfaktor liegt
in der Hand des FM". DarĂŒber hinaus wurde die Bedeutung innovativer
Arbeitsplatzkonzepte durch die Tatsache unterstrichen, dass die
Gewinner der diesjĂ€hrigen Plakatwettbewerbe fĂŒr Bachelor- und
Master-Studenten auf der EFMC sich auf alternative
Arbeitsplatzstrategien und DrittarbeitsplÀtze konzentriert hatten.

Gerard Beelen von EuroPol veranschaulichte die Bedeutung von
Arbeitsraumkonzepten durch das strategische Wohnungsmanagementkonzept
von EuroPol. "Der Zweck von FM ist es, Wertschöpfung fĂŒr
GeschÀftsprozesse zu bringen und die Menschen und das Unternehmen
dabei zu unterstĂŒtzen, die strategischen Ziele der Agentur zu
erfĂŒllen", sagte er. "Struktur folgt einer Strategie und der
Arbeitsraum - nicht nur der Wohnungsbau - folgt einer Struktur",
definierte er. Aspekte, die sich auf die Strategie auswirken, sind
die VerhÀrtung der internationalen Gesellschaft, Umweltorientierung
und Nachhaltigkeit, Innovation und Trends wie neue Technologien,
Wirtschaftswachstum und Reduktion, Vorschriften und Richtlinien,
Demografie und die politische Agenda. Aspekte, die sich auf die
Struktur auswirken, sind organisatorisches Wachstum, die Vielfalt und
Kultur der Mitarbeiter, der FĂŒhrungs- und Managementstil und die
Zusammenarbeit zwischen Menschen. "Die Organisationsstruktur bei
EuroPol Àndert sich stÀndig", bemerkte Beelen. Aspekte, die sich auf
den Wohnungsbau auswirken, sind die öffentliche Infrastruktur und
Erreichbarkeit, das Unternehmensimage, Arbeitsstile, FlexibilitÀt,
Effizienz und EffektivitÀt sowie Arbeitsraumkonzepte. "Strategische
Planung bedeutet Koordinierung", unterstrich Beelen. Marc Seguinot,
Leiter Technische Dienste und GebĂ€udemanagement beim Amt fĂŒr
Infrastruktur und Logistik (OIB) der EuropÀischen Kommission (EC),
erwÀhnte ebenfalls permanente organisatorische VerÀnderungen: Im Jahr
2013 sind 9.000 ArbeitsplÀtze in den 67 EC-GebÀuden umgezogen. Die
Aufgabe des OIB war es, die EC-Einrichtungen in BrĂŒssel "sicher,
komfortabel und umweltfreundlich" zu machen.

Internationale Wachstumsmöglichkeiten fĂŒr FM "Die Messlatte höher
zu legen und die Branche voranzubringen", wie Jim Whittaker von der
IFMA es ausdrĂŒckte, bedeutet auch, in neue MĂ€rkte zu expandieren. Jon
Seller von der IFMA stellte fest: "FM steckt in den
EntwicklungslÀndern erst in den Kinderschuhen, dies ist also eine
große Chance fĂŒr uns und die Branche". Alexander Hadzhiivanov von der
EBWE identifizierte eine Investitionsmöglichkeit fĂŒr FM-Dienstleister
in den SchwellenlÀndern der EuropÀischen Union.

AndrĂĄs Bajai, CEO von Thermo Control FM, analysierte die
Möglichkeiten fĂŒr FM im Nahen Osten, d.h. in den Staaten des
Golf-Kooperationsrates (GCC), zu denen Saudi-Arabien, Katar, die
Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Oman, Kuwait und Bahrain
zÀhlen. Die GCC-Region ist ein 23 Milliarden US-Dollar schwerer
Markt, erklÀrte Bajai, der in den letzten zehn Jahren ein deutliches
Wachstum verzeichnet hat - was fĂŒr die Bauwirtschaft sowohl
Herausforderungen als auch Investitionen bedeutete. Die
Flaggschiff-LĂ€nder sind Dubai und Abu Dhabi. Seit der GrĂŒndung der
Middle East Facility Management Association (MEFMA) im Jahre 2009
gewinnt FM in der GCC-Region immer mehr an Bedeutung. Das
FM-Outsourcing befindet sich in Dubai und Katar bereits auf
europÀischem Niveau; Saudi-Arabien, Oman und Kuwait verzeichnen
weniger als 30 Prozent FM-Outsourcing und in Bahrain ist es derzeit
noch vernachlÀssigbar. Die typische FM-Kategorie in der Region
besteht aus Einzeldienstleistern; Verbunddienstleister sind im
Kommen, jedoch liegt die Integration weiterhin in der Hand der
Kunden. Derzeit gibt es in der GCC-Region lediglich einen
Dienstleister fĂŒr Integriertes FM und zwar in Katar. Es existieren
bereits sogar Nachhaltigkeitsstandards: LEED wurde im Jahr 2009
gegrĂŒndet und einige LĂ€nder verfĂŒgen ĂŒber nationale
Zertifizierungsprogramme wie zum Beispiel das "Qatar Sustainability
Assessment System" in Katar und "Estimada" in Saudi-Arabien.

DarĂŒber hinaus ging Bajai auf die FM-Kaufkriterien ein: "Preis und
QualitÀt sind sehr wichtig, doch Referenzen und Reputation sind
ebenso entscheidend. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die
Spezialisierung". FĂŒr die Zukunft erwartet er ein allgemeines
Wachstum in der Region, und zwar insbesondere in Dubai, Saudi-Arabien
und Katar sowie einen ersten Schwerpunkt auf GĂ€steservices. Bei
Bahrain, Kuwait und Oman handelt es sich laut Bajai um entstehende
MĂ€rkte. Er fasste zusammen: "Die GCC-Region ist ein großer, lohnender
Markt. Es gibt dort Raum fĂŒr EuropĂ€er Geld zu verdienen, jedoch muss
man bereit sein, einige Risiken einzugehen und die kulturellen
Unterschiede und unterschiedlichen Regeln zu akzeptieren. Kompetenz
und Wettbewerb gestalten sich im Nahen Osten anders".

Chancen und Herausforderungen in Europa

Es gibt jedoch nach wie vor auch ein riesiges Potenzial fĂŒr FM in
Westeuropa, wie zum Beispiel Berlin, die Gastgeberstadt der EFMC
2014, zeigt. Michael MĂŒller, Senator fĂŒr Stadtentwicklung und Umwelt
der Stadt Berlin, beschrieb die deutsche Hauptstadt als eine
attraktive und im Wachsen begriffene Stadt: "Es wird erwartet, dass
im Laufe der nÀchsten Jahre 250.000 Menschen nach Berlin ziehen. Die
Stadt muss also die Infrastruktur fĂŒr diesen Bevölkerungszuwachs
hinsichtlich MobilitÀt, Energie, Gesundheitswesen, Wohnungswesen,
Bildung, Kultur und Sport organisieren". Berlin befindet sich in der
besonderen Situation, ĂŒber urbane FreirĂ€ume fĂŒr Investoren an
ausgezeichneten Standorten zu verfĂŒgen. "Das Konzept 'Smart City'
kann nur durch eine aktive Gestaltung der Infrastruktur realisiert
werden - und dies ist die Aufgabe des Facility Managements", erklÀrte
MĂŒller.

Die EFMC 2015 wird vom 1. bis 3. Juni nÀchsten Jahres in Glasgow
stattfinden. Damit kehrt die Veranstaltung in die Stadt zurĂŒck, die
vor 25 Jahren Schauplatz der ersten EFMC war; sie wird vom British
Institute of Facilities Management (BIFM) ausgerichtet. Indem er sich
auf den Satz von Tony Keane von der IFMA bezog, ermunterte Chris
Moriarty, Head of Insight and Corporate Affairs beim BIFM, das
Publikum dazu, alles dafĂŒr zu tun, dass "FM zum weltweit am
schlechtesten gehĂŒteten Geheimnis wird".

Der Platinum Sponsor und Solution Provider der EFMC 2014 war IBM,
der Gold Sponsor ECS und der Associate Sponsor die Compass Group.
Zudem wurde die Veranstaltung von Conject, Saint-Gobain Ecophon, RESO
Partners, Axon Active, Bilfinger HSG Facility Management, WISAG und
McFelder Translations unterstĂŒtzt. Auf der Fachausstellung
prÀsentierten Unternehmen wie Archibus, CenterMine, Condeco,
MainManager, Manhattan Software, MCS, und TOPdesk ihre besonderen
Dienstleistungen fĂŒr die FM-Branche. EFMC wurde von Informa
Exhibitions und EUROFORUM organisiert. Weitere Informationen sind
verfĂŒgbar auf www.efmc-conference.com.



Pressekontakt:
Philipp Schiwek
Pressebeauftragter
Informa Exhibitions, ein GeschÀftsbereich der Euroforum Deutschland
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Datum: 26.06.2014 - 15:14 Uhr
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"Facility Management muss proaktiver werden
European Facility Management Conference (EFMC), 4. bis 6. Juni 2014, Berlin, Deutschland
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