(ots) - Experten aus Politik, Medien und Wissenschaft
diskutieren über den Wert der Pressefreiheit in Deutschland /
Konferenz am 3. Juni in Berlin
Wie frei ist die Presse in Deutschland? Welche Einflussversuche
von außen gibt es auf die journalistische Arbeit? Welchen
Journalismus verlangt die demokratische und digitale Gesellschaft?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Konferenz von
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und Bundeszentrale
für politische Bildung (bpb) am 3. Juni in Berlin. Unter dem Motto
"Die DNA der Demokratie: 65 Jahre Grundgesetz - 65 Jahre
Pressefreiheit" werden renommierte Politiker, Journalisten, Verleger,
Verfassungs- und Medienexperten Stellung beziehen, diskutieren,
Handlungs- und Lösungsoptionen aufzeigen.
"Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, in denen das Recht auf
Meinungs- und Pressefreiheit nicht nur im Grundgesetz verankert ist,
sondern täglich gelebt wird. Gleichwohl gibt es auch bei uns
Entwicklungen, die uns Sorge bereiten. Darüber müssen wir sprechen",
sagt BDZV-Präsident Helmut Heinen heute in Berlin Thomas Krüger,
Präsident der bpb: "Pressefreiheit ist von elementarer Bedeutung für
unsere Demokratie. Sie ist es wert, dass wir uns für sie einsetzen,
dafür müssen wir immer wieder ein Bewusstsein schaffen. Aber auch
rechtliche Rahmenbedingungen müssen vorhanden sein. Zur
Pressefreiheit gehört es, unbequeme und widerstrebende Positionen
auszuhalten sowie diskussionsfreudig und bereit zu Kontroversen zu
sein."
Die Konferenz beginnt mit einer Rede von Bundestagspräsident
Norbert Lammert. Die Geschäftsführerin des Instituts für Demographie
Allensbach, Professor Renate Köcher, stellt eine neue Studie zur
Einflussnahme von außen auf die journalistische Arbeit vor. Als
Experten sind unter anderen dabei: Astrid Frohloff, Sprecherin
Vorstand Reporter ohne Grenzen; Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, ehem.
Präsident Bundesverfassungsgericht Prof. Dr. Matthias Prinz,
Rechtsanwalt; Volker Stennei, Chefredakteur und Verlagsleiter
"Hellweger Anzeiger" und Vorsitzender Trägerverein Deutscher
Presserat; Boris Palmer, Oberbürgermeister Tübingen; Ines Pohl,
Chefredakteurin "taz - die tageszeitung"; Friedrich Roeingh,
Chefredakteur Mainzer "Allgemeine Zeitung"; Annette Ramelsberger,
Gerichtsreporterin "Süddeutsche Zeitung"; Markus Beckedahl,
Journalist und Blogger; Bernhard Boll, Verleger "Solinger
Tageblatt"/"Remscheider General-Anzeiger"; Sven Gösmann,
Chefredakteur Deutsche Presse-Agentur: und Matthias Koch,
Chefredakteur Redaktionsnetzwerk Deutschland der Verlagsgruppe
Madsack. Eröffnet wird der Kongress von BDZV-Präsident Helmut Heinen
und bpb-Präsident Thomas Krüger. Es moderiert Werner Lauff, Publizist
und Verleger.
Die Teilnahme an der Konferenz ist unentgeltlich. Es gibt nur eine
begrenzte Zahl an Plätzen; eine Anmeldung mit schriftlicher
Bestätigung durch die Veranstalter ist deshalb zwingend erforderlich.
Interessenten aus Medien, Politik und Wissenschaft melden sich bis
spätestens 26. Mai 2014 an bei: BDZV, Frau Kathrin Biallas, Telefon
030/726298-211, E-Mail: biallas(at)bdzv.de
Nähere Informationen zum Programm: www.bpb.de/183376
Pressekontakt:
Hans-Joachim Fuhrmann
Telefon: 030/ 726298-210
E-Mail: fuhrmann(at)bdzv.de
Anja Pasquay
Telefon: 030/ 726298-214
E-Mail: pasquay(at)bdzv.de