Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu EU/Bankenunion
(ots) - Es ist ein Fortschritt, dass die gesamte
Finanzindustrie einspringen muss, falls nicht genug Geld beisammen
ist, um den Bankrott abzufedern. Banken zahlen für Banken, indem sie
über die Zeit einen EU-Abwicklungsfonds füllen. Darin werden sich
acht Jahre nach der ersten Einzahlung 2016 insgesamt 55 Milliarden
befinden - schon vorher sollen sie über Kredite bereitstehen. Das ist
fraglos viel Geld, aber gemessen daran, dass allein die Pleite der
Hypo Real Estate das Doppelte kostete, möglicherweise zu wenig. Das
Restrisiko, dass am Ende doch wieder der Steuerzahler einspringen
muss, ist also kleiner geworden - aber es besteht weiter. Der
Panzer, der ihn schützen soll, ist porös.
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Datum: 15.04.2014 - 20:15 Uhr
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