Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zum Schavan-Urteil
(ots) - Unerklärlich bleibt, was Schavan dazu gebracht hat,
das Urteil der Uni überhaupt anzufechten. Sicher, die Arbeit an der
Arbeit liegt mehr als 30 Jahre zurück, Schavan promovierte als
24-Jährige. Und jeder Mensch tendiert dazu, Unangenehmes tüchtig zu
verdrängen. Aber sich gar nicht mehr daran erinnern zu wollen, wenn
geistiges Eigentum anderer in dieser Art und in diesem Umfang
verwendet wurde, ist wenig glaubwürdig. Schavans Verhalten
illustriert wohl eher ein Phänomen, dem mancher zum Opfer fällt, der
einmal zu Einfluss, Bekanntheit und Privilegien gelangt ist: akuter
Realitätsverlust.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion(at)Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.03.2014 - 19:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1035749
Anzahl Zeichen: 836
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
"Aus Seehofers Sicht macht es durchaus Sinn, auf
die populistische Karte zu setzen. Aber es ist erschreckend, wenn der
Ministerpräsident eines großen Bundeslandes dafür ausgerechnet solch
ein sensibles Thema wählt. Seine platten Vereinfach ...
Die Anwälte der Kundus-Hinterbliebenen haben einen
Fonds zur Finanzierung der Klagen gegen die Bundesregierung
eingerichtet. Wie der Bremer Rechtsanwalt Karim Popal dem Bremer
Weser-Kurier (Sonntagsausgabe) sagte, sollen damit die Kostenrisiken
...
Ein Grenzfall der Demokratie
von Joerg Helge Wagner Es ist ein bislang einmaliger Vorgang in
dieser Republik: Über den Fortgang eines verkehrspolitischen
Großprojekts soll in einem Schlichtungsverfahren entschieden werden -
wie bei einer Tari ...