Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesregierung/Lebensversicherungen/Hilfspaket
(ots) - Starke Versicherer wie die Allianz, bei der die
Gewinne sprudeln, brauchen wahrlich keine staatlichen Hilfspakete.
Der Marktführer ist, wie andere große Gesellschaften auch, dazu
übergegangen, das Zinsänderungsrisiko auf die Kunden abzuwälzen. Eine
Garantieverzinsung gibt es bei dieser neuen Produktgeneration nicht
mehr. Gegen Geschenke vom Staat spricht zudem, dass sich die Lage der
Versicherungen allein durch den Zeitverlauf entspannt. In ihren
Beständen nehmen die gut verzinsten Verträge immer weiter ab, so dass
der Renditedruck sinkt.
Der Politik sollte sich nicht nur um die Stabilisierung einer
Anlagegattung kümmern. Das gesamte System der privaten Altersvorsorge
ist durch die künstlich niedrig gehaltenen Zinsen in der Krise. Die
Renditen, die zur Deckung der wachsenden Rentenlücke nötig wären,
sind kaum noch zu erzielen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf:
am besten durch die Stärkung der gesetzlichen Rente oder zumindest
durch strengere Vorgaben zur Kostendeckelung bei geförderten
Vorsorgeprodukten. Leitfaden sollte das Interesse der Bürger sein und
nicht das einer milliardenschweren Branche.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.03.2014 - 20:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1031206
Anzahl Zeichen: 1486
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesregierung/Lebensversicherungen/Hilfspaket"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Grünen wollen Stuttgart 21 nach den Worten
ihrer Bundesvorsitzenden Claudia Roth sofort stoppen. Im Fall eines
möglichen Siegs bei der baden-württembergischen Landtagswahl im März
2011 schließen sie die Tieferlegung des Bahnhofs nicht aus ...
IG-Metall-Chef Berthold Huber übt massive Kritik
an der Bundesregierung und kündigt weitere Proteste im nächsten Jahr
an. "Wir werden nicht aufhören, sondern nach dem Herbst
weitermachen", sagte er im Interview der "Stuttgarter Z ...
Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP),
Konrad Freiberg, sieht die Polizisten als Leittragende des Konflikts
um Stuttgart 21: "Wir fühlen uns ohne Zweifel zwischen zwei
politischen Lagern und müssen sozusagen als Puffer den Kopf
hinha ...