(ots) - Der überparteilich besetzte und auf ehrenamtlicher
Basis arbeitende Konvent für Deutschland unter Vorsitz von
Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog gewinnt mit Christine
Scheel eine Grüne Politikern, die sich als langjährige Vorsitzende
des Finanzausschusses im Deutschen Bundestag weit über die
Parteigrenzen hinaus Anerkennung und Respekt erworben hat.
Die studierte Pädagogin (M.A.) Christine Scheel, geb. 1956, hat
sich vor allem als Finanzpolitikern zwischen 1994 und 2012 im
Deutschen Bundestag einen Namen gemacht. Während der rot-grünen
Regierungszeit leitete sie dort von 1998 bis 2005 als Vorsitzende den
Finanzausschuss. Zuvor war sie ab 1986 bereits Abgeordnete im
Bayerischen Landtag, davon vier Jahre als Fraktionsvorsitzende der
Grünen.
Christine Scheel hat insbesondere für ihr Engagement für den
Mittelstand einige Auszeichnungen erhalten. Im Jahr 2000 wurde sie
etwa als erste Frau mit dem Elite-Mittelstandspreis der Union
Mittelständischer Unternehmen ausgezeichnet. 2004 wurde sie zum
"Kustos des mittelständischen Unternehmertums" ernannt. Von 2009 bis
2012 war sie die Mittelstandsbeauftragte der Grünen
Bundestagsfraktion. Sie gehört dem Senat des Europäischen
Wirtschaftsforums (EWiF) an.
Christine Scheel war rund zwei Jahrzehnte berufenes Mitglied der
Landessysnode der Evangelischen Kirche in Bayern. Heute ist sie
Kuratoriumsvorsitzende der Ev. Akademie Tutzing. 2001 wurde sie mit
dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. 2009 erhielt sie die
Bayerische Verfassungsmedaille in Gold.
Wegen ihres Wechsels in die Privatwirtschaft legte Christine
Scheel im Januar 2012 ihr Mandat im Deutschen Bundestag nieder. Heute
arbeitet sie als Wirtschaftsberaterin.
Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog begrüßt die jüngste
personelle Verstärkung und erklärt: "Mit Frau Scheel gewinnt der
Konvent für Deutschland eine erfahrene Finanzpolitikerin, die
allseits hohe Wertschätzung genießt. Gleichzeitig wird der
Konventkreis um eine Stimme aus dem Grünen politischen Spektrum zu
einer Zeit verstärkt, da deren Rolle im Bundesrat so stark ist wie
nie zuvor, ein Gesichtspunkt, der angesichts der bevorstehenden
Föderalismusreform III nicht zu unterschätzen ist."
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