Weser-Kurier: Zur Krise der Windindustrie schreibt Peter Hanuschke im "Weser-Kurier" (Bremen:
(ots) - Ohne Windanlagen auf See wird die Energiewende
nicht funktionieren - darüber sind sich alle Experten einig. Doch
diese Technik ist die teuerste aller erneuerbaren Energien. Und
derjenige, der in solche Projekte investiert, will damit Geld
verdienen - egal, wie grün die Seele ist. Investoren wollen
Sicherheit, dass der Strom zum garantierten Preis und über die
vereinbarte Laufzeit abgenommen wird. Auf Investorenseite herrscht
Flaute, der Markt ist seit mehr als einem Jahr verunsichert. Und
statt für weiterhin rentable Rahmenbedingungen zu sorgen, schafft es
die Große Koalition - allen voran Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel
- bei der geplanten Überarbeitung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes
(EEG) für weitere Verunsicherung zu sorgen. Wird das im EEG
umgesetzt, was er in seinem Eckpunktepapier angekündigt hat, wird
Deutschland für Investoren uninteressant. Das gilt auch für den
Onshore-Windbereich - auch da sollen sich die Förderbedingungen
verschlechtern. Mit dem neuen EEG sollen die Kosten für die
Energiewende gesenkt werden - ein löbliches Ziel, aber mit dem neuen
EEG wird es gar keine Energiewende mehr geben, wie sie ursprünglich
als Ziel vereinbart wurde. Eines sollte aber klar sein: Egal, wie
Strom künftig produziert wird - er wird teurer werden.
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Datum: 21.02.2014 - 21:39 Uhr
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