Weser-Kurier: Kommentar zum Turbo-Abitur in Niedersachsen
(ots) - Doch ein Rumdoktern an den Symptomen des
Turbo-Abiturs hilft nicht weiter. Ein Abspecken der Lehrpläne würde
das Niveau von Wissen und Lernen erheblich absenken, ohne den
Schülern wirklich mehr Lebenszeit für die persönliche Entwicklung und
Reife einzuräumen. Vernünftig ist da nur die Rückkehr zum
neunjährigen Gymnasium. Entweder als Regelfall mit Ausnahmen wie
Überspringen oder Sprinterklassen für besonders begabte Schüler. Oder
als Abitur der zwei Geschwindigkeiten mit Wahlmöglichkeit zwischen G
8 und G 9. Für beide Modelle ließe sich sicher eine breite
Unterstützung finden. Die Kultusministerin müsste nur den Widerstand
in den eigenen Reihen überwinden.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion(at)Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.02.2014 - 20:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1018818
Anzahl Zeichen: 912
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
"Aus Seehofers Sicht macht es durchaus Sinn, auf
die populistische Karte zu setzen. Aber es ist erschreckend, wenn der
Ministerpräsident eines großen Bundeslandes dafür ausgerechnet solch
ein sensibles Thema wählt. Seine platten Vereinfach ...
Die Anwälte der Kundus-Hinterbliebenen haben einen
Fonds zur Finanzierung der Klagen gegen die Bundesregierung
eingerichtet. Wie der Bremer Rechtsanwalt Karim Popal dem Bremer
Weser-Kurier (Sonntagsausgabe) sagte, sollen damit die Kostenrisiken
...
Ein Grenzfall der Demokratie
von Joerg Helge Wagner Es ist ein bislang einmaliger Vorgang in
dieser Republik: Über den Fortgang eines verkehrspolitischen
Großprojekts soll in einem Schlichtungsverfahren entschieden werden -
wie bei einer Tari ...