(ots) - Gegenüber dem landespolitischen Magazin "zur Sache
Rheinland-Pfalz!" im SWR Fernsehen sagte der Direktor des Instituts
für Kanonisches Recht der Universität Münster, Prof. Thomas Schüller,
als Reaktion auf das Gerücht um eine mögliche Auflösung des Bistums
Limburg: "Das ist ein von Bischof Tebartz-van Elst selbst gestreutes
Gerücht und das soll dafür sorgen, dass die Gläubigen verunsichert
werden, dass sie die Nerven verlieren."
Prof. Schüller hat 16 Jahre lang im Bistum Limburg gearbeitet und
war vier Jahre lang persönlicher Referent des ehemaligen Bischofs
Kamphaus. "Das ist eine Drohkulisse, die einfach Angst ausüben soll,
disziplinieren soll. Damit sollte man sehr gelassen umgehen. Das ist
eine vollkommen unrealistische Perspektive. Das ist so eine
Rachephantasie: Wenn ich mein Amt verliere, dann sollen die, die mich
aus dem Amt verjagt haben auch noch einen Schaden haben, indem sie
kein eigenes Bistum mehr sind. Reine Rache- und Machtphantasien."
Die Bischofskongregation in Rom soll nach Informationen des
Nachrichtenmagazins "Focus" erwägen, das Bistum Limburg nach dem
Konflikt um Bischof Tebartz-van Elst aufzulösen. Es solle dann auf
die Bistümer Trier und Mainz aufgeteilt werden. Ein Sprecher des
Limburger Bistums wies diese Behauptung gegenüber "zur Sache
Rheinland-Pfalz!" zurück. Sie sei "Unsinn und eine Zeitungsente".
Das ausführliche Interview strahlt das SWR Fernsehen im
Politikmagazin "zur Sache Rheinland-Pfalz!" heute, Donnerstag, 6.
Februar 2014, um 20.15 Uhr aus.
Zitate gegen Quellenangabe "SWR-Politikmagazin 'zur Sache
Rheinland-Pfalz!'" frei.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Andrea Bähner, Tel. 0171
5305472