Steigende Bauzinsen - kein Grund zuübereiltem Kauf / Darlehensraten müssen langfristig ins Budget passen

ID: 1000492
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(ots) - Seit dem Tiefstand im Mai dieses Jahres sind die
Zinsen für Baudarlehen wieder angestiegen. Nach wie vor lässt sich
jedoch der Hausbau oder -kauf zu extrem günstigen Konditionen
verwirklichen.

Für Immobiliendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung fällt derzeit
rund ein halbes Prozent Zinsen mehr an als noch im Frühjahr. Weil die
durch die Finanzkrise ausgelöste Rezession augenscheinlich beendet
ist und die Weltwirtschaft wieder anzieht, sind die Aktienmärkte für
Anleger zunehmend attraktiv. Dies hatte zur Folge, dass die Nachfrage
nach sicheren Anlageprodukten wie beispielsweise Staatsanleihen und
Pfandbriefen sank, was fallende Kurse und steigende Renditen nach
sich zog. An den Renditen für Pfandbriefen
(http://www.baufi24.de/hypothekenzinsen-dgzf-zinscharts/) orientieren
sich wiederum die Zinsen für Immobiliendarlehen, da Banken die durch
Pfandbriefe eingenommenen Gelder zur Refinanzierung von Baugeld
nutzen. Steigen die Zinsen dieser Anlageprodukte, verteuern sich auch
die Hypothekenzinsen
(http://www.baufi24.de/tagesaktuelle-hypothekenzinsen/).
Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich der Zinsanstieg - zunächst
jedoch in begrenztem Ausmaß - weiter fortsetzen könnte. Eine
längerfristige Vorhersage ist jedoch schwierig zu treffen. Der
künftige Zinstrend hängt stark von der weiteren Entwicklung der
Konjunktur ab. Faktoren wie ein Einbrechen des Wirtschaftswachstums
in den Schwellenländern oder ein erneutes Auflodern der Eurokrise
könnten dazu führen, dass Pfandbriefe oder Staatsanleihen für Anleger
wieder attraktiver werden und die Bauzinsen doch nicht weiter
ansteigen.

Möglichst lange Zinsbindung wählen

Im langfristigen Vergleich ist Wohneigentum derzeit allerdings
immer noch zu äußerst erschwinglichen Konditionen zu haben. Zum
Vergleich: Noch vor 20 Jahren zahlten Kreditnehmer für eine Darlehen


mit 10-jähriger Zinsbindung ca. 8 Prozent Zinsen, vor zehn Jahren
fielen immerhin noch rund 6 Prozent an. Für Verbraucher mit
Eigenheimplänen bedeutet dies, dass der Zeitpunkt für den Hausbau
oder Erwerb nach wie vor günstig ist. Von besonderem Vorteil sind
Annuitätendarlehen mit langfristiger möglichst 20-jähriger
Zinsbindung. Zwar fallen für solche Verträge höhere Zinsen von ca.
0,5 Prozent an, doch erkauft sich der Darlehensnehmer auf diese Weise
eine Planungssicherheit fast bis zum Ende der Finanzierung. Das
Risiko einer Zinserhöhung, wie bei Darlehen mit zehnjährige
Bindungsfrist im Rahmen der Anschlussfinanzierung gegeben, braucht er
dann nicht zu fürchten. Hinzu kommt: Wer sich langfristig bindet,
kann - sollten die Konditionen in der Zwischenzeit sogar unter den
bei Abschluss vereinbarten Zinssatz fallen - nach zehn Jahren den
Vertrag jederzeit kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln.

Das Fundament muss stimmen

Allerdings: Allein aufgrund der Befürchtung, die Zinsen könnten
weiter steigen, sollte kein Immobilieninteressent seine
Eigenheimpläne nun vorschnell umsetzen, rät Stephan Scharfenorth,
Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de
(http://www.baufi24.de/). Dies gilt insbesondere für
Schwellenhaushalte: Finanzieren Familien die eigene Immobilie an
ihrem persönlichen Limit, weil sie beispielsweise über nur wenig
Eigenkapital oder geringe monatliche Einnahmen verfügen, stellt dies
ein hohes Risiko für das Vorhaben dar. Wer sich nur ein Darlehen mit
5- oder 10-jähriger Zinsbindung leisten kann, läuft sonst Gefahr,
seine Raten nicht mehr bewältigen zu können, sollten die Zinsen nach
Ablauf der Zinsbindungszeit angestiegen sein. Deshalb gilt:
Mindestens 20 oder 30 Prozent Eigenkapital sollten Kreditnehmer in
die Finanzierung einbringen können und die Darlehensraten 30 oder 40
Prozent des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Durch den
Eigenkapitalanteil und die mögliche Kreditrate ergibt sich, unter
Einbeziehung der anfallenden Nebenkosten, wie viel das Haus oder
Wohnung höchsten kosten darf. Wird diese Summe nicht überschritten,
steht die Kalkulation auf solidem Fundament. Zudem sollten
Häuslebauer noch über genügend finanzielle Kapazitäten verfügen, um
zusätzlich ein Sicherheitspolster für später anfallende Sanierungs-
und Instandsetzungskosten sowie unvorhergesehene Ereignisse
aufzubauen.



Pressekontakt:
Baufi24 GmbH
Stephan Scharfenorth
Friedrich-Ebert-Damm 111A
22047 Hamburg
redaktion(at)baufi24.de
Tel. 0800/808 4000
http://www.baufi24.de/



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verbraucher, finanzen, bau, immobilien, zinsen, aktien,



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Datum: 30.12.2013 - 10:24
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Firma: Baufi24 GmbH
Stadt: Hamburg


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