Mitteldeutsche Zeitung: zu Chodorkowski
(ots) - Putin hat vorgesorgt, dass der frühere Ölmagnat,
der seine Strafe im Sommer des nächsten Jahres regulär abgesessen
hätte, nicht zum charismatischen Anführer der Opposition werden kann.
Die ist schwach - und soll es nach den Vorstellungen des Kreml auch
bleiben. Putin, der viel Kritik dafür einstecken musste, dass er
mit Gewalt gegen Andersdenkende vorgeht, hat nun eine neue Methode
gefunden. Er lässt sie ins Ausland ziehen - und das in humanitärer
Pose. Ist doch Chodorkowskis Mutter schwer krank. So steht Putin gut
da, ist unangreifbar. Zu hoffen ist, dass der Westen wenigstens
hinter den Kulissen mit Putin Klartext redet. Im Moment sieht es eher
so aus, als habe er vor der gelenkten Demokratie kapituliert.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 22.12.2013 - 18:25 Uhr
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