Westfalen-Blatt: DAs WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Russland/Chodorkowski/Pussy-Riot-Frauen
(ots) - Der kommende olympische Friede scheint einen
großen Herrscher milde zu stimmen. Wladimir Putin hätte gewiss nichts
dagegen, wenn sich dieser Eindruck nach der jüngsten Amnestie
verfestigte. Die Realität sieht allerdings anders aus. Der Kremlchef
ist politisch viel zu durchtrieben, als dass er aus reiner
Nächstenliebe handelte. Wir wissen nicht, weshalb Bundespräsident
Joachim Gauck die Olympischen Winterspiele in Sotschi meidet. Und wir
wissen auch nicht, ob die politisch begründeten Absagen von
Frankreichs Premier, einer EU-Kommissarin und immer mehr
Spitzenpolitikern den Menschenrechten in Russland zu neuer Bedeutung
verhelfen. Aber ein Zusammenhang mit der Freilassung Michail
Chodorkowskis ist unübersehbar. Jetzt gilt nur noch das Ergebnis. Und
das zählt nicht allein für den ehemalige Oligarchen und die
Pussy-Riot-Frauen, sondern vor allem für Dutzende kaum bekannte
Kremlkritiker. Politische Justiz, wie in Russland und in der Ukraine
an der Tagesordnung, ist inakzeptabel. Deshalb sollten sich die
Dankadressen an den neuen Zaren in Grenzen halten.
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Andreas Kolesch
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Datum: 19.12.2013 - 20:10 Uhr
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