Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Lateinpflicht fürs Sprachenstudium
(ots) - Latein ist mehr als eine Sprache. Es ist Symbol
der abendländischen Kultur. Entsprechend hitzig wird debattiert, wenn
es um Sinn oder Unsinn des Erlernens dieses toten Idioms geht. Lässt
man die Ressentiments beiseite, dann gibt es nicht viele Gründe, die
für ein Festhalten am Latinum für Lehramtsstudenten moderner Sprachen
sprechen. Sicher: In der europäischen Sprachenfamilie sind
Französisch und Spanisch Kinder des Latein, und selbst im Englischen
ist das Vokabular weitgehend der Sprache der Römer entnommen. Aber
lehrt ein Pädagoge diese modernen Sprachen besser, wenn er des Latein
mächtig ist? Wohl kaum. Unser bürgerliches Recht ist entscheidend vom
römischen Recht geprägt. Dennoch muss kein Jurastudent Latein können.
Auch die Mediziner bedienen sich in ihrer Diktion ausschließlich des
Latein - als Studienvoraussetzung ist ein Latinum aber ebenso
entbehrlich. Die jetzt geplante Senkung der Studienhürde hat aber
auch pragmatische Gründe: Französisch oder Spanisch gelten weitgehend
als Mangelfächer. Mit der Lockerung der Lateinpflicht werden
Studienanreize geschaffen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.12.2013 - 20:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 995577
Anzahl Zeichen: 1343
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Lateinpflicht fürs Sprachenstudium"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...