Lausitzer Rundschau: Wehrhafte Demokratie
Brandenburger Neonazi-Netzwerk bleibt verboten
(ots) - Brandenburg kann einen neuen Erfolg bei der
konsequenten Verfolgung von Neonazis verzeichnen. Das
Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg bestätigte jetzt das Verbot
der "Widerstandsbewegung Südbrandenburg". Die Gruppe mit einem harten
Kern von etwa 30 Extremisten, die durch gespenstische nächtliche
Fackelzüge in der Region auf sich aufmerksam machte, zeige eine
Wesensverwandtschaft zum Nationalsozialismus, so die klare Einordnung
durch das Gericht. Die Justiz kann nun jeden Versuch der Fortsetzung
dieser verbotenen Struktur konsequent verfolgen. Doch die handelnden
Personen verschwinden dadurch nicht. Sie werden versuchen, neue
Netzwerke zu knüpfen. Schließlich entstand die "Widerstandsbewegung
Südbrandenburg" auch aus den Resten eines anderen Neonazi-Vereins,
der 2006 durch Scheinauflösung einem Verbot zuvorkam. Trotzdem ist
das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes ein Erfolg. Denn jedes Verbot
wirft die Neonaziszene für einige Zeit zurück und zeigt: Die
Demokratie ist gegen ihre Feinde nicht wehrlos. Dass sie dabei
ausschließlich mit rechtsstaatlichen Mitteln agieren kann, ist nicht
ihre Schwäche, sondern ihre Stärke. Denn das unterscheidet sie von
der Diktatur, von der Neonazis träumen.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik(at)lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.11.2013 - 22:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 989265
Anzahl Zeichen: 1502
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Lausitzer Rundschau: Wehrhafte Demokratie
Brandenburger Neonazi-Netzwerk bleibt verboten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Das jüngste Länderspiel gegen die Türkei hat
gezeigt, wie Integration in ihrer schönsten Vollendung funktioniert:
"Unser" Mesut Özil schoss Deutschland in aller Bescheidenheit mit zum
Sieg, und die Fans der Verlierer zeigten sich auf ...
Selten ist eine großspurig angekündigte
Gesetzesänderung so pulverisiert worden wie jetzt die
Hinzuverdienstgrenzen für Hartz-IV-Empfänger. Ganze 20 Euro mehr
dürfen sie von ihrem Arbeitseinkommen behalten. Und das auch nur,
wenn der Job mi ...
Es war eine fast schon unvermeidliche, eine
längstens überfällige Entscheidung, den chinesischen Bürgerrechtler
Liu Xiaobo mit dem Friedensnobelpreis zu ehren. Das Regime in Peking
hat mit seinen Drohungen ungewollt einiges dazu beigetragen, d ...