Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Managergehälter"
(ots) - Für die Begrenzung von Managergehältern findet
sich in Deutschland eine breite Mehrheit. Das hat viele Gründe,
darunter auch gute. Nicht selten konnte man in jüngerer Vergangenheit
erleben, dass selbst Nieten in Nadelstreifen für ihr Versagen noch
fürstlich entlohnt wurden. Kommt nun aber das, was jetzt aus den
Koalitionsverhandlungen durchsickerte, dann macht sich vor allem die
SPD des Etikettenschwindels schuldig. Denn ihr Ziel war das Ende der
Gehalts- und Boni-Exzesse über einen gesetzlichen Deckel. Der aber
scheint vom Tisch - stattdessen sollen neben dem Aufsichtsrat auch
die Aktionäre entscheiden. Das ist zwar in der Sache nur richtig,
wird aber im Resultat die Erwartungshaltung breiter
Bevölkerungskreise trotzdem enttäuschen. Denn warum sollten
ausgerechnet die Eigentümer eines börsennotierten Unternehmens - und
nichts anderes sind die Anteilseigner - ihren leitenden Angestellten
Millionengehälter verweigern, wenn diese doch hinreichend erfolgreich
sind? Von Anfang an hat die Politik hier den Mund viel zu voll
genommen. Doch anstatt das einzugestehen, hilft man sich lieber mit
einer Mogelpackung.
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Westfalen-Blatt
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Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 24.11.2013 - 20:30 Uhr
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