Rheinische Post: Kommentar /
Schwarz-Rot wird endlich vernünftiger
= Von Birgit Marschall
(ots) - Bei den Koalitionsverhandlungen scheint endlich
ein wenig Vernunft einzukehren: Die Finanzexperten von Union und SPD
wollen die viel zu üppigen Ausgabenwünsche der zahlreichen
Facharbeitsgruppen auf eine realistische und finanzierbare Summe von
etwa zehn Milliarden Euro jährlich zusammenstreichen. Sie sagen nur
mehr Geld für die Verkehrsinfrastruktur und die Kommunen zu, alles
andere steht unter Finanzierungsvorbehalt. Da sich Schwarz-Rot
strenge Haushaltsregeln auferlegt und ab 2015 keine neuen Schulden
mehr machen will, ist darüber hinaus nicht viel mehr drin, zumindest
nicht aus dem Etat. Einig sind sich Union und SPD zudem über echte
Steuervereinfachungen wie die Einführung einer vorausgefüllten
elektronischen Steuererklärung. Wer etwa als Rentner nur von der
gesetzlichen Rente ohne Zusatzeinkünfte lebt oder als Angestellter
nur die üblichen Werbungskosten angeben kann, wird es als
Erleichterung ansehen, wenn er seine Steuererklärung künftig mit
Hilfe der elektronischen Datensätze seines Finanzamtes machen kann.
Idealvorstellung der Länder ist, dass sich immer mehr
Steuerpflichtige künftig selbst veranlagen - und die Finanzbehörden
sich diesen Aufwand sparen können.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.11.2013 - 19:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 984804
Anzahl Zeichen: 1445
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Kommentar /
Schwarz-Rot wird endlich vernünftiger
= Von Birgit Marschall"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...