Weiterentwicklung der Musikhochschulen
iterentwicklung der Musikhochschulen
Ministerin Bauer stimmte in der Dienstbesprechung (am 18. November im MWK) mit den Rektorinnen und Rektoren darin überein, den nun folgenden intensiven fachli-chen Dialogprozess thematisch in verschiedene Bereiche zu untergliedern. Dazu sollen zwischen Januar und Juni 2014 öffentliche Fachveranstaltungen an den jeweiligen Standorten stattfinden.
Die vorläufigen Schwerpunkte lauten:
? Berufliche Perspektiven und Berufsfähigkeit
? Qualität/Vollangebot
? kulturelle Bildung
? Schulmusik
? Jazz, Pop und Weltmusik
? Vermittlung und Bewahrung der klassischen Musiktradition
Die Themen wurden gemeinsam mit den Rektorinnen und Rektoren der Musikhoch-schulen identifiziert, die inhaltliche Festlegung im Einzelnen wird in den nächsten Wochen abgestimmt. Klarheit besteht darüber, dass diejenigen Themenkomplexe öffentlich diskutiert werden sollen, die in der bisherigen Diskussion und für die zukünftige Struktur der Musikhochschulen eine zentrale Rolle spielen.
Es herrschte außerdem Einigkeit darüber, dass es bis zur Entscheidung über die künftige Ausgestaltung des Vollangebots für Baden-Württemberg und die damit verbundenen Profilbildungen keine Einschränkung des Studienbetriebs geben dürfe. Daher wurde der Berufungsstopp aufgehoben und durch eine strenge Einzelfallprüfung ersetzt, dies betrifft insbesondere die Fächer Klavier und Gesang.
Bei künftigen Dienstbesprechungen wird die Popakademie Mannheim einbezogen und einen eigenen Vertreter entsenden. Die Popakademie ist bislang eine hochschulähnliche Einrichtung, soll aber im Weiterentwicklungsprozess ebenfalls berücksichtigt werden.
Ministerin Bauer kündigte an, die Entscheidungsgrundlagen durch eine Optimierung des Datenmaterials zu verbessern. Unter anderem soll das Statistische Landesamt seine Kompetenz in einer breit angelegten Absolventenbefragung einbringen, um die Erfahrungen in der Berufswelt sowie die daraus resultierenden Anforderungen an die Ausbildung empirisch abzusichern. Zusätzlich soll ein Benchmarking für die Musikhochschulen in Auftrag gegeben werden, das auch internationale Vergleiche mit einbezieht.
Ziel des weiteren Verfahrens ist eine qualitätsorientierte Weiterentwicklung der Musik-hochschulen auf der Grundlage der von den Regierungsfraktionen beschlossenen Eckpunkte: Erhalt aller fünf Standorte, Beitrag zur Haushaltskonsolidierung von 4 bis 5 Mio. Euro bis 2020, Berücksichtigung kulturell-gesellschaftlicher Aspekte in den Regionen sowie weiterer gesellschaftlicher Anforderungen insbesondere in den Bereichen Elementarpädagogik und kulturelle Bildung.
Ministerin Bauer hat sich mit den Rektorinnen und Rektoren darauf verständigt, dass im weiteren Verfahren als erste Orientierung für die hochschulinternen Strukturüberlegungen die Zielzahlen der Kulturstrukturkommission von 1998 zugrunde gelegt werden; die damals festgelegten Studierendenzahlen liegen deutlich unter dem heutigen Stand.
Ausgenommen werden die neuen Studienplätze aus dem Ausbauprogramm Hochschule 2012 und die Anzahl der Studierenden in den gymnasialen Studiengängen.
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Königstraße 46
70173 Stuttgart
Telefon: 0711/279-0
Telefax: 0711/279-3080
Mail: poststelle(at)mwk.bwl.de
URL:
http://mwk.baden-wuerttemberg.de/
(pressrelations) - der Musikhochschulen
Ministerin Bauer stimmte in der Dienstbesprechung (am 18. November im MWK) mit den Rektorinnen und Rektoren darin überein, den nun folgenden intensiven fachli-chen Dialogprozess thematisch in verschiedene Bereiche zu untergliedern. Dazu sollen zwischen Januar und Juni 2014 öffentliche Fachveranstaltungen an den jeweiligen Standorten stattfinden.
Die vorläufigen Schwerpunkte lauten:
?Berufliche Perspektiven und Berufsfähigkeit
?Qualität/Vollangebot
?kulturelle Bildung
?Schulmusik
?Jazz, Pop und Weltmusik
?Vermittlung und Bewahrung der klassischen Musiktradition
Die Themen wurden gemeinsam mit den Rektorinnen und Rektoren der Musikhoch-schulen identifiziert, die inhaltliche Festlegung im Einzelnen wird in den nächsten Wochen abgestimmt. Klarheit besteht darüber, dass diejenigen Themenkomplexe öffentlich diskutiert werden sollen, die in der bisherigen Diskussion und für die zukünftige Struktur der Musikhochschulen eine zentrale Rolle spielen.
Es herrschte außerdem Einigkeit darüber, dass es bis zur Entscheidung über die künftige Ausgestaltung des Vollangebots für Baden-Württemberg und die damit verbundenen Profilbildungen keine Einschränkung des Studienbetriebs geben dürfe. Daher wurde der Berufungsstopp aufgehoben und durch eine strenge Einzelfallprüfung ersetzt, dies betrifft insbesondere die Fächer Klavier und Gesang.
Bei künftigen Dienstbesprechungen wird die Popakademie Mannheim einbezogen und einen eigenen Vertreter entsenden. Die Popakademie ist bislang eine hochschulähnliche Einrichtung, soll aber im Weiterentwicklungsprozess ebenfalls berücksichtigt werden.
Ministerin Bauer kündigte an, die Entscheidungsgrundlagen durch eine Optimierung des Datenmaterials zu verbessern. Unter anderem soll das Statistische Landesamt seine Kompetenz in einer breit angelegten Absolventenbefragung einbringen, um die Erfahrungen in der Berufswelt sowie die daraus resultierenden Anforderungen an die Ausbildung empirisch abzusichern. Zusätzlich soll ein Benchmarking für die Musikhochschulen in Auftrag gegeben werden, das auch internationale Vergleiche mit einbezieht.
Ziel des weiteren Verfahrens ist eine qualitätsorientierte Weiterentwicklung der Musik-hochschulen auf der Grundlage der von den Regierungsfraktionen beschlossenen Eckpunkte: Erhalt aller fünf Standorte, Beitrag zur Haushaltskonsolidierung von 4 bis 5 Mio. Euro bis 2020, Berücksichtigung kulturell-gesellschaftlicher Aspekte in den Regionen sowie weiterer gesellschaftlicher Anforderungen insbesondere in den Bereichen Elementarpädagogik und kulturelle Bildung.
Ministerin Bauer hat sich mit den Rektorinnen und Rektoren darauf verständigt, dass im weiteren Verfahren als erste Orientierung für die hochschulinternen Strukturüberlegungen die Zielzahlen der Kulturstrukturkommission von 1998 zugrunde gelegt werden; die damals festgelegten Studierendenzahlen liegen deutlich unter dem heutigen Stand.
Ausgenommen werden die neuen Studienplätze aus dem Ausbauprogramm Hochschule 2012 und die Anzahl der Studierenden in den gymnasialen Studiengängen.
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Datum: 20.11.2013 - 12:51 Uhr
Sprache: Deutsch
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