Mitteldeutsche Zeitung: zu Mindestlohn
(ots) - Wo liegt die richtige Lohnuntergrenze? Darüber
sollte eine Expertenkommission aus Vertretern der Wissenschaft, der
Arbeitgeber und Gewerkschaften entscheiden. Diese Kommission
überprüft jedes Jahr die Wirkung des Mindestlohns und hebt ihn
solange an, wie die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zu
vernachlässigen sind. Nach wenigen Jahren können dabei sogar mehr als
8,50 Euro herauskommen. Aber zu Beginn mit einem der höchsten
Mindestlöhne in Europa zu starten, ist mehr als töricht. Es wäre
Verrat an den Niedriglöhnern und dem sinnvollen
Regulierungsinstrument. Wenn die SPD den Mindestlohn zum Erfolg
machen möchte, sollte sie von den 8,50 Euro ablassen und ihre Kraft
lieber auf die Frage verwenden, wie dessen Einhaltung künftig
überwacht werden kann.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 11.11.2013 - 18:35 Uhr
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