Mitteldeutsche Zeitung: zu Olympia 2022
(ots) - Die Wahrheit ist: Die ganz großen Sport-Ereignisse
sind ein Fass ohne Boden geworden. Sie werden teuer von der
öffentlichen Hand bezahlt, bringen aber so gut wie keine
Refinanzierbarkeit mit, weil - Beispiel IOC oder Fußball-Weltverband
Fifa - alle Hoheiten in der Vermarktung bei den
Veranstalter-Organisationen liegen. Heißt im Klartext: Zahlen muss
die Gastgeber-Nation, kassieren darf der Sportverband. Dass das in
einem Land, in dem die öffentliche Hand immer weniger zu verteilen
hat, nur schwer Mehrheiten findet, überrascht wohl niemanden - außer
die Politik. Nein, die Botschaft dieser Olympia-Ablehnung ist eine
andere: Deutschland hat mitnichten ein Problem mit
Sport-Veranstaltungen, es hat ein ganz grundsätzliches Problem mit
Großprojekten, deren finanzielle Risiken nicht überschaubar sind.
Lerne: "Stuttgart 21" und "München 22" sind Brüder im Geiste.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.11.2013 - 18:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 978606
Anzahl Zeichen: 1100
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...