Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Agrarreform
(ots) - Verfehlt ist die Reform aber vor allem deswegen,
weil sie davon ausgeht, dass nur kleine Strukturen ökologisch
produzieren können. Sie ignoriert die weltweite Entwicklung. Künftig
werden wegen der wachsenden Weltbevölkerung mehr Nahrungsmittel
gebraucht. Mittlere und größere Höfe können häufig Produktivität und
Umweltschutz besser vereinbaren als kleine. Es geht nicht darum,
überdimensionierten Schlachthöfen oder Agrarkonzernen das Wort zu
reden. Diese sind Fehlentwicklungen. Doch die Reform führt dazu,
dass verlustreiche Strukturen durch "Museumsprämien" konserviert
werden. Die Bauern bleiben so langfristig am staatlichen Tropf.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.11.2013 - 19:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 975096
Anzahl Zeichen: 842
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...