Rheinische Post: Friedrich verlangt rasches Anti-Spionage-Abkommen
(ots) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU)
will als Konsequenz aus der NSA-Abhöraffäre die Verhandlungen zum
Freihandelsabkommen um einen Anti-Spionage-Vertrag erweitern. "Die
Verhandlungen mit den USA über das Freihandelsabkommen könnten durch
ein separates bilaterales Abkommen zum Schutz der Daten deutscher
Bürgerinnen und Bürger ergänzt werden", sagte Friedrich der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Die
unbeantworteten Fragen müssen jetzt beantwortet werden, das in
Aussicht gestellte Abkommen, das wechselseitige Spionage ausschließt,
muss kommen", sagte Friedrich. Gleichzeitig forderte der
CSU-Politiker den Aufbau einer europäischen Internetinfrastruktur.
"Warum soll eine E-Mail von München nach Berlin über die USA laufen.
Wir brauchen eine autonome, europäische Internetinfrastruktur."
Technisch sei das möglich, so Friedrich.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.10.2013 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 971215
Anzahl Zeichen: 1106
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...