WAZ: Rentenbeiträge müssen sinken. Kommentar von Wolfgang Mulke
(ots) - Vorsicht Falle! Die Rentenbeiträge könnten deutlich
sinken. Doch die Politik wird das kaum zulassen. Zu groß sind die
Begehrlichkeiten der angehenden Koalitionäre. Sie haben teure
Wahlversprechen gemacht, von Geld für Bildung und Straßen bis hin zu
einer höheren Rente für Mütter. Zugleich hat die Union versprochen,
dass es keine Steuererhöhung geben wird. SPD und Union werden also
versuchen, ihre Pläne anders zu finanzieren. Es wäre nicht das erste
Mal, dass gesamtstaatliche Aufgaben Arbeitnehmern und Arbeitgebern
aufgebürdet werden. Ein Teil der Kosten für die Wiedervereinigung
wurde so finanziert. Jetzt könnte es wieder so einen Fall geben.
Dabei geht es um die Erhöhung der Mütterrenten. Gerne würde die Union
die Kosten bei den Beitragszahlern abladen. Eine Besserstellung der
Mütter ist richtig. Nur ist es eine Aufgabe, für die die gesamte
Gesellschaft zuständig ist. Deshalb müssen die Mehrkosten als Teil
der Familienförderung auch von allen Steuerzahlern getragen werden.
Dann könnte der Rentenbeitrag sinken. Das brächte für viele
Arbeitnehmer am Monatsende spürbar mehr netto.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.10.2013 - 19:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 971133
Anzahl Zeichen: 1384
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Rentenbeiträge müssen sinken. Kommentar von Wolfgang Mulke"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...