Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Gipfel
(ots) - Was auch immer die amerikanische Führung geritten
haben mag, das Ergebnis hätte kaum peinlicher ausfallen können. Der
mutmaßliche Lauschangriff auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, also
eine Regierungschefin aus den eigenen Reihen, hat einen
Schulterschluss des europäischen Führungspersonals bewirkt, den man
sich in mancher Krise zuvor gewünscht hätte. So durften sich die
EU-Spitzen diplomatisch geschönte Wutausbrüche leisten, um
gleichzeitig wieder die Hand auszustrecken. Denn beide Seiten
brauchen sich. Es ist gut, dass der Abbruch der Gespräche über einen
transatlantischen Wirtschaftsraum auf dem Tisch lag. Es ist ebenso
gut, dass man sich nicht zu diesem Schritt entschließen wollte. Denn
die damit verbundene, offene Brüskierung Obamas hätte wenig
gebracht, aber sehr viel verhindert. Der Zeitpunkt für ein
Auftrumpfen der Europäer gegenüber der US-Führung war selten
günstiger.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 25.10.2013 - 19:29 Uhr
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