Rheinische Post: Absurde Rabatte,
absurde Energiepolitik
Kommentar Von Antje Höning
(ots) - Die irrwitzige deutsche Energiepolitik
überrascht täglich mit neuen Wendungen. Laut Netzagentur versuchen
nun nicht nur Golfplätze, sondern auch Sparkassen, Textilhäuser und
Seniorendienste, sich als energieintensiv zu deklarieren, um Rabatte
beim Netzentgelt zu erhalten. Das ist jene Umlage, für die Politik
die Regeln gelockert hat, um der Kostenexplosion durch die
überhastete Energiewende entgegenzuwirken. Einen Rabatt-Antrag zu
stellen ist legitim. Schlimm ist, dass die Netzagentur vielen der
absurden Anträge stattgeben muss. Mit jedem Betrieb, dem sie einen
Nachlass gewährt, steigt die Belastung für andere, vor allem für die
privaten Verbraucher. Auch der jüngste Versuch, die Auswüchse des
Rabattunwesens zu begrenzen, macht alles nur schlimmer. Auf Druck der
EU wird nun verboten, dass echte Großverbraucher sich komplett vom
Netzentgelt befreien lassen können. Dabei sind Rabatte für sie
zwingend, sonst geht noch manche deutsche Stahl- oder Aluhütte in die
Knie. So zieht ein Staatseingriff immer neue nach sich. Die große
Koalition sollte sich nicht bis Weihnachten Zeit lassen, um mit dem
Regieren zu beginnen. Auf der Reformbaustelle Energiepolitik muss
rascher angepackt werden.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.10.2013 - 20:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 966188
Anzahl Zeichen: 1454
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Absurde Rabatte,
absurde Energiepolitik
Kommentar Von Antje Höning"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...