Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Friedensnobelpreis
(ots) - Auf den Giftgasterror in Syrien folgt der
Friedensnobelpreis für seine mutigsten Bekämpfer. Dieser Eindruck,
dass Ursache und Wirkung noch nie so nah beieinander lagen, ist
gewiss richtig. Ihm zu folgen, würde freilich nicht weit genug
führen. Es stimmt, dass das Nobelpreiskomitee in den vergangenen
Jahren der Linie gefolgt ist, auf aktuelle Krisen und
Friedensprozesse Einfluss zu nehmen und nicht länger verdiente
Staatsmänner für ihr Lebenswerk zu ehren. Den Fokus auf C-Waffen zu
richten, hat zugleich eine historische Dimension. Der Kampf gegen den
Einsatz von Giftgas steht schon lange auf der Liste des
Nobelpreiskomitees. Aus einem einfachen Grund: Die Arbeit der
Chemiewaffen-Inspektoren entspricht in hohem Maße den Intentionen des
Stifters Alfred Nobel.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
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Datum: 11.10.2013 - 19:34 Uhr
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