Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Sondierungen von Union und SPD
(ots) - Die ersten Sondierungen von Union und SPD haben
kein sonderlich überraschendes, dafür aber ein beruhigendes Ende
genommen. Man wird weiter sondieren. Der Ordnung halber werden
zunächst die Gespräche der Union mit den Grünen abgewartet. Auch soll
nicht parallel gekungelt werden, damit sich niemand unter Druck
gesetzt fühlen muss. Das Hauptinteresse galt am Freitag den
Gemeinsamkeiten und nicht den Stolpersteinen. Gut so. So dürften
beide Seite interessiert sein, das Bund-Länder-Gefüge neu zu
finanzieren, möglicherweise sogar effektiver zu ordnen. Hier
erscheint die Chance einer Großen Koalition besonders verlockend. In
der Arbeitsmarktpolitik, der Rentenfrage und beim Thema Stromkosten
ist man ebenfalls nah beieinander. Da wundert sich das Publikum
schon, wieso es dann nicht schneller geht. Diese Frage dürfte in den
nächsten Wochen immer drängender gestellt werden. Möglicherweise wird
Zeit geschunden, nicht um die andere Seite, sondern um die eigene
Basis weich zu kochen. Große Koalitionen sind Vernunftehen und nichts
für Parteipolitiker mit Herzblut.
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Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 04.10.2013 - 20:05 Uhr
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