(ots) - Tschüss Eon, hej då Vattenfall! Die Hamburger haben sich in einem Volksentscheid entschieden, sich von beiden Konzernen zu verabschieden und die Netze für Fernwärme, Strom und Gas vollständig zurückzukaufen. Das wird teuer, ist aber eine Investition in die Zukunft. Da ist der Hamburger ganz Kaufmann. Selbst schuld, kann man den Energieriesen nur zurufen. Oft genug nutzen die ihr Quasi-Monopol schamlos aus und treiben die Verbraucherpreise hoch, obwohl die Produktionskosten weit tiefer liegen. Außerdem sind die Kommunen der Chance beraubt, durch das Abschöpfen von Energievertriebs-Gewinnen defizitäre Aufgaben wie Nahverkehr oder Bäderbetrieb querzufinanzieren. Allein in Hamburg sollen Eon und Vattenfall pro Jahr 100
Millionen Euro an Gewinnen eingefahren haben. Hamburg wird Schule machen. Viele Städte liebäugeln inzwischen mit der Rekommunalisierung ihrer urbanen Lebensadern. Lebensadern für Energie und Wasser, die nicht den Interessen privater Anleger, sondern zuallererst dem Gemeinwohl dienen sollten.
Pressekontakt: Ostsee-Zeitung Alexander Loew Telefon: +49 (0381) 365-439 alexander.loew(at)ostsee-zeitung.de
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