Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Zusammenarbeit von Fußballvereinen und Polizei
(ots) - Mehr Fingerspitzengefühl wäre der Sache dienlich
gewesen. Erst ein Polizeieinsatz, der viele Fragen aufwarf, weil er
in seiner Ausführung als zu hart erschien. Nun ein Minister-Vorhaben,
das arg überzogen daher kommt. Ralf Jäger gibt gerne den Populisten.
Ob als Initiator des Blitzmarathons oder als Auftraggeber von
Großrazzien gegen Einbrecher. Bei seinem aktuellen Vorstoß setzt der
NRW-Innenminister aber vor allem auf kalkulierbares Risiko. Passend
zu einem Schalker Auswärtsspiel kündigt der Politiker den
Stadion-Rückzug der Polizei aus der königsblauen Arena an. Damit
verschärft sich die Debatte, die aufgrund der immensen Kosten von
Polizeieinsätzen notwendig ist. Allerdings zu einem Zeitpunkt
angestoßen wird, der noch viel Spielraum lässt. So ist keinesfalls
ausgeschlossen, dass die Ordnungshüter schon am Mittwoch gegen
Bukarest wieder Stellung am und im Stadion beziehen. Und nichts
anderes darf passieren. Das Großereignis Fußball, das immer wieder
von wenigen Chaoten gestört wird, kann nicht allein privaten,
schlecht ausgebildeten Sicherheitsdiensten überlassen werden. Die
Sicherheit von Zuschauern steht an erster Stelle, nicht die
Befindlichkeiten der Polizei. Ein Teil-Rückzug könnte durchaus
kommen, um öffentliche Kassen zu schonen. Aber bitte nur, wenn zuvor
die passenden Sicherheitskonzepte feststehen
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.09.2013 - 23:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 944064
Anzahl Zeichen: 1621
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Zusammenarbeit von Fußballvereinen und Polizei"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...