Mitteldeutsche Zeitung: zu NS-Verbrechern
(ots) - Bis auf die inzwischen nur noch 30 Überlebenden
dürften die meisten ihr Leben unbehelligt und in Frieden beschlossen
haben. Ist es deshalb ein Akt der Willkür, nur die letzten
überlebenden Täter zur Verantwortung ziehen zu wollen? Nein, denn
eine Gleichheit im Unrecht gibt es nicht. Sofern die Beschuldigten
verfahrensfähig sind, werden sie sich vor Gericht verantworten
müssen. Die Urteile, die in diesen Prozessen gesprochen werden, sind
unverzichtbar, auch wenn die Verurteilten ihre Haftstrafen nicht
mehr antreten werden. Schon darin läge die Berechtigung der Prozesse.
Denn beide, Justiz und Öffentlichkeit tragen die Verantwortung dafür,
dass diese Schuldsprüche mehr als ein halbes Jahrhundert verschleppt
wurden.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.09.2013 - 19:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 937878
Anzahl Zeichen: 934
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...