Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Prozess um den Organspende-Skandal
(ots) - Es geht nicht einfach nur um Manipulationen bei
der Organvergabe. Die Anklage gegen den ehemaligne Chef der Göttinger
Transplantationsmedizin lautet auf versuchten Totschlag in elf und
Körperverletzung mit Todesfolge in drei Fällen. Die
Staatsanwaltschaft folgert das daraus, dass der Mediziner
manipulierte medizinische Daten von Patienten an die zentrale
Vergabestelle »Eurotransplant« gemeldet hat, um schneller
Spenderorgane zu bekommen. Indem die Anklagevertretung diesen
Zusammenhang herstellt, lehnt sie sich weit aus dem Fenster. Denn:
Die Opfer des Mediziners sind namentlich kaum zu benennen. Opfer
indes gibt es ganz viele. Es sind all diejenigen, die aufgrund der
Diskussionen nach dem Skandal nun länger und damit oftmals zu lange
auf ein Spenderorgan warten müssen. Denn nach den mehr oder weniger
bewiesenen Manipulationen von Patientendaten hat die ohnehin nur
eingeschränkte Spendenbereitschaft der Bevölkerung um etwa 20 Prozent
abgenommen. Damit müssen viele Menschen sterben, deren Leben
ansonsten vielleicht hätte gerettet werden können.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.08.2013 - 20:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 928545
Anzahl Zeichen: 1322
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Prozess um den Organspende-Skandal"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...