PresseKat - Pal Dragos: Sozialistische Bürgerversicherung oder Selbstverantwortung im Gesundheitswesen

Pal Dragos: Sozialistische Bürgerversicherung oder Selbstverantwortung im Gesundheitswesen

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(firmenpresse) - Subjektlose Ideologien bilden den Nährboden für die Bürgerversicherung der Sozialisten. Die individuelle Verantwortung für die eigene Gesundheit soll durch ein kollektiv reguliertes Einheitskorsett ersetzt werden. Die selbsternannten „Gutmenschen“ möchten auf diese Weise das Volk auch medizinisch „beglücken“.

Die sozialistische Ideologie ist nicht in der Lage anthropologische (menschenkundliche) Erkenntnisse zu berücksichtigen. Weder der Staat noch kollektive Organisationen können die individuelle Verantwortung des Einzelnen gegenüber der eigenen Gesundheit ersetzen. Im Gegenteil! Solche Versprechungen wirken sich für die Volksgesundheit selbstzerstörerisch aus.

Selbst bei schweren körperlichen Erkrankungen wie z.B. Krebs stehen Prognose und Entwicklung der Krankheit in vielen Fällen in einer deutlichen Abhängigkeit von der subjektiven Haltung zur Krankheit. Bei den sogenannten funktionellen Störungen, die fast die Hälfte aller Behandlungsfälle ausmachen, ist ohne eigenverantwortliche Subjektbeteiligung am Heilvorgang, auf die Dauer kein Erfolg zu erwarten.

Wenn jedoch Individualität und Selbstgestaltung eine wichtige Rolle bei jedem Heilungsvorgang spielen, dann ist die „Einheitsmedizin“ der Bürgerversicherung fehl am Platze.

Wenn die Medizin kollektive Massen nicht nur technisch verwalten will, dann sind eine Individualisierung und weitgehende Differenzierungen bei den Behandlungen von Nöten. Die bisherige Differenzierung der Angebotspalette der medizinischen Versorgung muss daher deutlich ausgebaut werden, statt in den Reduktionismus der Bürgerversicherung zu verfallen.

Der Autor, Pal Dragos (www.pal-dragos.de), ist Leiter des Wachstumstrend Forschungsinstituts.

Zum Thema vgl. auch die Pressemitteilung von Martin Papapol unter dem Titel: „Solidaritätsfalle in der Gesundheitspolitik – Selbstplünderungsgemeinschaft als Krankenkasse“ vom 14. 07. 2010; unter www.wachstumstrend.de (Rubrik: Weitere Presseveröffentlichungen).





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Die Strukturationstheorie basiert auf dem Verständnis der Struktur lebendiger Systeme. Sie berücksichtigt die Erkenntnisse der Leibphilosophie und setzt sich kritisch mit der Theologie aus der Sicht des Leibverständnisses auseinander. Die Strukturationsforschung fühlt sich der Interdisziplinarität verpflichtet.

Das Institut wird von Pal Dragos, Dr./Med. Univ. , M.A., Dipl. Soz., Dr. phil., MBA Univ. Cardiff, PhDr. (akademische Titel in der Reihenfolge des Erwerbs) geleitet.



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Am Bürohochhaus 2-4
14478 Potsdam
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Datum: 13.08.2013 - 08:20 Uhr
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