WAZ: Die grassierende Subventionitis
- Kommentar von Thomas Wels
(ots) - Na prima. Jetzt also fällt CDU-Energiepolitikern nur
noch ein, mit neuen Subventionen die unerwünschten Folgen der alten
Subventionen zu bekämpfen. Nichts anderes steckt hinter dem Gedanken,
Energiekonzerne dafür zu bezahlen, dass sie ihre unwirtschaftlich
gewordenen Kohle- oder Gaskraftwerke nicht vom Netz nehmen.
Unwirtschaftlich sind die Kraftwerke, weil Subventionen für die
Erneuerbaren zur Flutung der Stromnetze geführt und die
Großhandelspreise in den Keller gedrückt haben. Ohne diese Kraftwerke
aber geht es nicht, weil zuweilen die Sonne nicht scheint und der
Wind nicht weht. Das nennt man Subventionsspirale. Bezahlen müssen
den Irrsinn die Stromverbraucher. Und die sind gewiss ganz aus dem
Häuschen vor Begeisterung, wenn sie auch noch für die Bereitstellung
von Kraftwerkskapazitäten blechen sollen. Nein, das Problem muss die
CDU-geführte Bundesregierung grundlegend lösen. Die ist auch der
richtige Adressat, wenn es um die Entlastung energieintensiver
Betriebe geht: Es ist eine Bundesbehörde, die derzeit Nirosta oder
Thyssen-Krupp die Entlastung verwehrt.
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Datum: 07.08.2013 - 18:49 Uhr
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