Mitteldeutsche Zeitung: zu Siemens
(ots) - Löscher lieferte am Samstag, als ihm das Wasser
schon bis zum Hals stand, in einem Interview aber selbst die
Antworten, warum es besser ist, dass er geht. "Wir müssen zu
unseren Wettbewerbern wieder aufschließen", sagte er. Damit räumt
Löscher ein, dass in seiner Zeit Siemens abgehängt wurde. Warum
sollte ausgerechnet er die nötige Aufholjagd anführen? Entlarvend ist
seine Erfolgsstrategie: "Portfolio-Optimierung". Dies heißt: Firmen
werden nach Renditezielen gekauft und verkauft. Ingenieurskunst und
Erfindungen, die Siemens groß gemacht haben, sind in diesem Denken
ein Kostenblock. Erfahrungen von Mitarbeitern zählen - wenn die
Quartalsbilanz nicht stimmt - wenig. Mit dieser Strategie kann man
noch den besten Technik-Konzern ins Abseits führen.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.07.2013 - 18:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 917083
Anzahl Zeichen: 978
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...