Rheinische Post: FDP-Vize Zastrow will Soli-Abbau in Koalitionsvertrag schreiben
(ots) - Die FDP wird nach den Worten von Parteivize
Holger Zastrow keinen Koalitionsvertrag mit der Union unterschreiben,
der nicht eine steuerliche Entlastung wie den Abbau des
Solidaritätszuschlags enthält. "Die FDP kann nur dann einen
Koalitionsvertrag unterschreiben, wenn ein klares Entlastungszeichen
an die berufstätige Mitte unserer Gesellschaft gesendet wird", sagte
der sächsische FDP-Vorsitzende der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Freitagausgabe). "Das kann ein neuer Anlauf für
mehr Steuergerechtigkeit durch eine deutliche Abmilderung der kalten
Progression sein oder die schrittweise Abschaffung des
Solidaritätszuschlages in der kommenden Legislaturperiode", sagte
Zastrow. Da Rot-Grün im Bundesrat die Mehrheit habe, "erscheint mir
die Abschaffung des ,Solis´ erfolgversprechender", sagte Zastrow. Die
könne die Bundesregierung ohne Bundesrats-Votum entscheiden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte dagegen erklärt, die Union
habe keine Pläne zur Abschaffung des Solidaritätszuschlags.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.07.2013 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 916243
Anzahl Zeichen: 1259
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: FDP-Vize Zastrow will Soli-Abbau in Koalitionsvertrag schreiben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...