Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Reisekosten von Landespolitikern in NRW
(ots) - Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was
erzählen. Bei Landesministern ist das anders. Die Öffentlichkeit
erfährt so gut wie nie etwas über die Auslandsaufenthalte von
Kabinettsmitgliedern, abgesehen von den seltenen medienwirksamen
Shake-Hand-Fotos mit Größen der Weltpolitik. Das muss sich ändern.
Schließlich kommt der Steuerzahler für die Kosten auf. Es wäre
falsch, Auslandsreisen von Landespolitikern in Bausch und Bogen
abzulehnen. Schulpolitiker lernen von Besuchen in anderen Ländern,
wirtschaftlich ist NRW mit den Benelux-Staaten enger verknüpft als
mit vielen anderen Bundesländern. Die Öffentlichkeit hat aber
Anspruch darauf zu erfahren, welche Termine mit welcher Zielsetzung
auf der Agenda stehen. Hier ist auch die Opposition gefordert, ihre
Kontrollfunktion auszuüben. Zugegeben: Bei einem Etat von 60
Milliarden Euro sind die jährlich einige Hunderttausend Euro
Reisekosten marginal. Es darf aber nicht sein, dass
Ministerpräsidenten, ob sie nun Kraft oder Rüttgers heißen, auf
Steuerkosten prestigeträchtig Außenpolitik betreiben, die ihnen
Schlagzeilen, dem Land aber nichts bringt.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.07.2013 - 21:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 914653
Anzahl Zeichen: 1377
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Reisekosten von Landespolitikern in NRW"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...