WAZ: Kosten sinken auch ohne Subventionen. Kommentar von Gerd Heidecke
(ots) - Jedes Auto ist nur so gut wie sein Preis. 35000 Euro
verlangten Peugeot und Mitsubishi für das erste reine Elektroauto in
Großserie, einen schmalbrüstigen, lahmen und hässlichen Kleinwagen.
Nur vier Jahre später gibt es für denselben Betrag einen vollwertigen
Kompaktwagen mit leichter Hightech-Kohlefaserkarosserie. Dank 170
Elektro-PS muss nicht einmal auf den BMW-typischen Lichthupeneinsatz
beim Überholen verzichtet werden. Die Elektroautopioniere aus Japan
hatten schon die Preise gesenkt. Das meistverkaufte E-Mobil, der mit
einem VW Golf vergleichbare Nissan Leaf, ist 10000 Euro billiger zu
haben, wenn man die teure Batterie nur least statt kauft. Wer täglich
insgesamt 100 Kilometer pendeln muss, kann bereits mit dem
Elektroauto auf die Dauer günstiger fahren, rechnet man die
geringeren Nebenkosten der Strommobile ein. Der Kostentrend nach
unten spricht gegen die Einführung einer staatlichen Subventionierung
des Verkaufspreises für Pkw mit Ladekabel. Der richtige Förder-Ansatz
wurde bereits beschlossen: Die den Anschaffungspreis in die Höhe
treibenden Batteriekosten nicht in die Ermittlung des zu
versteuernden Eigenanteils von elektrisch betriebenen Firmenwagen
einzubeziehen.
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Datum: 22.07.2013 - 19:03 Uhr
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