Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu unterschiedlichen Schulleistungen von Mädchen und Jungen
(ots) - Es ist richtig gewesen, dass Mädchen über
Jahrzehnte gefördert wurden. Sie waren tatsächlich benachteiligt im
Bildungssystem. Das lag vor allem an Rollenbildern. Um Haushalt und
Kinder unter einen Hut zu bringen, brauchte es keinen hohen
Abschluss. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Frauen streben nach
beruflichem Erfolg. Das motiviert sie - oft schon in der Schule.
Dieser Fokus darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Jungen aus dem
Blickfeld geraten. Dabei kämpfen sie mit gesellschaftlichen
Veränderungen. Früher waren männliche Ideale klar. Heute verschwimmen
sie. Um so mehr brauchen sie männliche Vorbilder. Wenn diese bereits
in der Schule Mangelware sind, krankt das System. Um mehr Männer für
den Lehrerberuf zu begeistern, müsste ein Umdenken stattfinden. Denn
die Achtung vor der wichtigen Aufgabe sinkt. Statt Respekt
entgegenzubringen wird oft belächelt. Das bringt keinen weiter. Diese
Baustellen dürfen nun für sechs Wochen hinten anstehen. Das gilt für
Eltern und Schüler. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) darf
gerne einen Gedanken daran verschwenden, wie sie zu beheben sind.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.07.2013 - 23:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 912310
Anzahl Zeichen: 1369
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu unterschiedlichen Schulleistungen von Mädchen und Jungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...