Rheinische Post: Leistungslücken am Ende des Schuljahres
= Von Bernward Lamerz
(ots) - Für viele Schüler haben die Ferien längst
begonnen, gefühlt zumindest. Die Zeugnisnoten stehen fest, die
Versetzung geht klar (oder auch nicht). So plätschert das Schuljahr
seinem offiziellen Ende entgegen. Diese mangelnde Trennschärfe
zwischen Unterrichtszeit und Ferienpause nervt etliche Eltern, und
die Verbände springen ihnen bei. Es gibt bedrohlichere
gesellschaftliche Phänomene als dieses. Aber die seit Jahren immer
wieder geführte Klage über nachlässigen Unterricht in den Wochen vor
den Ferien verdient verstärkte Beachtung, seit sich andererseits die
Leistungsanforderungen innerhalb der Schuljahre immer weiter
verdichten - nicht zuletzt durch die Verkürzung der Gesamt-Schulzeit
auf zwölf Jahre. Entspanntere Gangart am Schuljahresende hat da also
durchaus ihren Sinn. Pochen auf Richtlinientreue bringt nichts.
Selbstredend ist es gut, wenn die Restzeit bis zu den Ferien
sinnvoller und fruchtbarer gefüllt wird, als es mancherorts der Fall
sein mag. Aber die Eltern können ja auch einmal selbst fordernd in
die Leistungslücken treten. Nicht nur in der Schulkonferenz, sondern
unmittelbar gegenüber ihrem auspendelnden Nachwuchs. Und dann: Punkt
und Schluss.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.07.2013 - 20:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 910674
Anzahl Zeichen: 1431
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Leistungslücken am Ende des Schuljahres
= Von Bernward Lamerz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...