Mitteldeutsche Zeitung: zur Spionage-Affäre
(ots) - In einer Demokratie kann es nicht sein, dass ein
befreundeter Staat unbegrenzt Zugriff auf die Daten der eigenen
Staatsbürger hat. Und noch weniger kann es sein, dass der Sprecher
jenes Staates, der diese Bürger repräsentiert, öffentlich erklärt,
die einschlägigen Informationen über etwaige Geheimabkommen würden
nicht ihnen selbst gegeben, sondern einem Geheimgremium des
Bundestages. Das heißt nichts anderes, als dass die Deutschen ihre
eigenen Angelegenheiten nichts angehen. So ein Satz geht in einer
Demokratie gar nicht.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 08.07.2013 - 19:32 Uhr
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